Mittwoch, 9. Mai 2018

Pastor Matthias Marx hielt große Abschiedsmesse in St. Sebastian - anschließend Empfang im Pfarrsaal



Fast 25 Jahre war Matthias Marx Pfarrer in St. Sebastian in Eppelborn, vor einigen Jahren kam dann die Kirchengemeinden Bubach und Calmesweiler hinzu, danach auch die Pfarrgemeinde Dirmingen. Vor etwa sieben Jahren ernannte ihn der Bischof von Trier auch zum Dechanten für das Dekanat Illingen. Im vergangenen Jahr war er mit Pastor Thomas Schneider zusammen noch Pfarrverwalter für die Pfarreien Merchweiler und Wemmetsweiler.
Die Messe wurde von sechs Pastören und drei Diakonen feierlich gestaltet. Der Kirchenchor von der Pfarreiengemeinschaft sang in Begleitung der Orgel teilweise in lateinischer Sprache sehr feierlich die Musikstücke und Lieder. Ein Musikstück führte der Klarinettist Eysel in Kletschmer-Musik auf, in Begleitung der Orgel. Pastor Matthias Marx predigte in seiner Abschiedsmesse über die Bibel-Geschichte mit dem verlorenen Sohn. In heutiger Zeit, wo nur noch eine Minderheit auch in der Katholischen Kirche praktiziert, Messen besucht usw. , “sind wir alle verlorene Söhne“. Auch seine künftige Tätigkeit als „Erkunder“ ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Auch hier sollen im Rahmen der Beschlüsse der Synode wieder verlorene Söhne und Töchter zurückgenommen werden. Der kommissarische Dechant Bell aus Illingen dankte am Schluss der Messe Pastor Matthias Marx für die vielen Aktivitäten in seiner langen Zeit in Eppelborn und Umgebung für seinen seelsorgerischen Einsatz mit vielen Menschen.
In der anschließenden Feier im Pfarrheim hinter der Kirche begrüße Katja von Bünau für den Pfarrgemeinderat und Wolfgang Braun für den Verwaltungsrat der Kirchengemeinde die zahlreich erschienen Gäste und danken dem Pastor für seine langjährige Tätigkeit in der Pfarrei und darüber hinaus.



Ortsvorsteher Berthold Schmitt dankte Pastor Matthias Marx auch für seine Aktivitäten zur Erhaltung und zu Umgestaltungen der Pfarrkirche St. Sebastian, so wurde der neue Stein-Altar am 02.02.1995 feierlich von Prof. Dr. Balthasar Fischer eingesegnet, dieser war jedoch bereits unter Pastor Stefan Strauß in Auftrag gegeben worden, auch würde der Steinerne Ambo im Altarraum ein Jahr später eingesegnet. Das Auferstehungs-Mosaik in der „Kriegerkapelle“ wurde neu eingefasst, die alte Kommunionbank restauriert. Schließlich wurde die Kirche in der Zeit wieder trocken gelegt, neu gestrichen und die Orgel neu aufgestellt.
Schmitt erinnerte an die modernen Predigten,  er hat immer versucht, die Evangelien und Lesungen auf unsere Jetzt-Zeit auszulegen und auf ihre Bedeutung für uns heute zu erklären.



Man kann zum Abschied von Matthias Marx nicht umhin, auf seine große Leidenschaft der Sprachen und der Kunst zu kommen. Er hatte mit seinem priesterlichen Freund Paul Ludwig in Angers in Frankreich den Künstler Jean Lurcat entdeckt und dort die mittelalterliche Ausstellung von Tapisserien zur „Apokalypse“ und das Museum Jean Lurcat mit der modernen Interpretation dieses hervorragenden Künstlers hierzu besucht. Eine überwältigende Ausstellung zu den „Geheimen Offenbarungen des Johannes“, ein Kapitel in der Bibel, das vielen von uns bisher verschlossen war. Dies war eben kein Thema im Religionsunterricht. Alle Mitbesucher dieser Ausstellungen waren begeistert und überwältigt von diesen Darstellungen eines nicht einfachen Themas.
Gerne hätte Matthias Marx noch in seiner Pfarrerszeit in Eppelborn die Grundsteinlegung eines Lurcat-Museums hier in Eppelborn mit vorgenommen, jedoch sprach die Bürgermeisterin von Visionen, die es nun dazu gibt.

Hier bei der Messe an Pfingsten im Jahr 2017 mit Weihbischof Robert Brahm in der Pfarrkirche St. Sebastian unter Mitwirkung der Schausteller, links Pastor Matthias Marx, der Weihbischof, Diakon Hugo Naumann und Diakon Markus Kron. 

Der Ortsvorsteher dankte dem scheidenden Pfarrer für die seelsorgerische und darüber hinaus auch seine künstlerische Tätigkeit in Eppelborn, die ja fortgesetzt werden. ER dankte auch für die vielen angenehmen Begegnungen und wünschte ihm für seine neue Tätigkeit als Pfarrer  und Erklärer der Synode im Bistum Trier  viel Erfolg aber auch Spaß, ohne den ja nichts gelingt.           



Donnerstag, 26. April 2018

Pfingstkirmes - Attraktion 2018: RIO - ein 4-Etagen-Laufgeschäft in Eppelborn!


Nach zahlreichen Anfragen von Fans und Bürgern aus Eppelborn und Umgebung möchte ich hier auf meinem Blog einmal einiges zur diesjährigen Kirmes bekannt geben. Die Attraktion der Pfingstkirmes Eppelborn 2018 wird das 4-Etagen-Laufgeschäft der Schausteller-Firma Volker und Eric Dietz sein. Dieses einmalige Geschäft für Kinder und die Jugend hatte seine Premiere an der Osterkirmes 2014 in Saarlouis. Im selben Jahr war es auch schon auf der größten Dorfkirmes im Saarland, in Eppelborn und fuhr sehr erfolgreich. 

Mittlerweile hat das attraktive Geschäft mindestens 10.000 LED-Leuchten, sie leuchten abends in allen Farben (wie 2017 das Riesenrad "Grande Soleil") und ist dazu noch stromsparend! Das bei der Jugend und den Kindern äußerst beliebte Laufgeschäft ist ca 20 m breit, 6 - 9 m tief und 14 m hoch.    



Natürlich werden auch die übrigen attraktiven Fahrgeschäfte auf der Eppelborner Kirmes präsent sein, so auch der beliebte Skooter von Jockers, auch hiervon ein Foto vom vergangenen Jahr in Eppelborn. Auch an und im Skooter wurden neue LED-Lampen angebracht, ebenso die Verbindungsstäbe an den Autos beleuchtet. 
Wieder ein Grund die große Pfingstkirmes auch 2018 in Eppelborn zu besuchen (vom 19. - 22. Mai). Das gesamte Programm der diesjährigen Pfingstkirmes wird in der kommenden Woche der Presse vorgestellt, ebenso die diesjährige Ausstellung (von Bildern) in den Schalterräumen der levoBank in Eppelborn.  

Donnerstag, 5. April 2018

"Kunst und Classic" - Ausstellung im Autohaus Lauer war voller Erfolg!



Bereits bei der Vernissage am Freitagabend waren alle Räume mit Besuchern gefüllt, die Bilder der beiden Künstler Gabriele Kuhn und Michael Perius passten wie für diese Räume gemalt in das Ambiente der alten Wagen und Rennwagen aus den vergangenen Jahrzehnten.



Zahlreich waren die Besucher zur Ausstellung gekommen, auch viele Ehrengäste. Willi Lauer und Frau Margret konnten sie alle mit Freude begrüßen. Neben den beiden Künstlern hieß er den Laudator, Ortsvorsteher Berthold Schmitt, willkommen, er dankte ihm auch für die Öffentlichkeitsarbeit vor der Ausstellung. Er begrüßte den Ortsvorsteher von Bubach-Calmesweiler Werner Michel sowie den Vorsitzenden des Gewerbevereins Günter Schmitt, der die Ausstellung mit in das Programm des Verkaufsoffenen Sonntags aufgenommen hatte. Auch den Gemeinderat Adrian Bost aus Wiesbach mit Frau Rita sowie den Leiter der Sparkasse in Eppelborn, André Schmidt. Schließlich hieß er die Künstler Gabriele Kuhn sowie Michael Perius herzlich willkommen sowie deren Mentor Sara Moon.   



Ein DKW-Oldie im Autohaus Lauer, in der die Ausstellung der beiden Künstler stattgefunden hat. Die Bilder der beiden Künstler mit den Oldies gab das entsprechende Ambiente.
„Künstlerisches Denken und Handeln ist eine schöne Gabe, die es gilt, so einzusetzen, dass schöne Eindrücke und Impulse entstehen und man zugleich an der einen oder anderen Stelle Gutes damit bewirken kann. Mit dieser Zielsetzung lassen Gabriele Kuhn und Michael Perius das Thema „Kunst“ in ihr Leben einfließen. Besser könne man auch als Laudator die Philosophie der beiden Künstler nicht schildern, wie sie es selbst ausdrückten.
Er habe mit seiner Frau Margret und auch mit den beiden Künstlern überlegt, für welchen guten Zweck die Ausstellung stattfinden soll. Man einigte sich darauf, dass der Reinerlös an den Kindergarten ST. Josef in Eppelborn gehen soll. Aus diesem Grund war auch die Leiterin Margarete Rupp der KiTa selbst anwesend, ebenso ihre Stellvertreterin.





Hier eines der ausgestellten Bilder in der Ausstellung am Wochenende des Verkaufsoffenen Sonntags in Eppelborn. Es gab über den Samstag und auch an dem betreffenden Sonntag feinen Kuchen verschiedenster Art, der Erlös auch dieses Verkaufs, Zahlung war freiwillig, kommt der KiTa Eppelborn zugute. Die Hälfte des Erlöses der verkauften Bilder stellen  die beiden Künstler ebenfalls in den Dienst der guten Sache. Der Reinerlös wird in Kürze im Kindergarten übergeben.
  

Dienstag, 20. März 2018

Figurentheatertage Eppelborn 2018 - großes Lob für Aloysius Scholtes (Leiter Kulturabteilung)



Zur Eröffnung der diesjährigen 29. Eppelborner Figurentheatertage präsentierten diese das bekannte Theaterstück von Heinrich von Kleist „Michael Kohlhaas“.
Kein einfacher Stoff, den die Figurentheatertage Eppelborn in diesem Jahr zum Auftakt boten. Jedoch, was ist in heutiger Zeit schon einfach?



Die Geschichte des Michael Kohlhaas trug sich in jener Zeit um das Jahr 1800 wirklich zu. Im Prinzip geht es darum, Recht zu haben aber nicht Recht zu bekommen. Dieser Michael Kohlhaas ist ein seriöser und angesehener Pferdehändler in seiner Stadt. Natürlich auch wohlhabend, nun wird er Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde, eingebildete wie echte.



Die Schauspieler der Bühne Cipolla/Bremen in Kooperation mit Theater Duisburg wie Sebastian Kautz, der Michael Kohlhaas mit seinem eigenen Körper auf die Bühne brachte, Oberkörper die Figur um die es ging. Der ausgebildete Schauspieler, der auch bereits im Fernsehen auftrat und in Filmen spielte, schlüpfte in die vielen Rollen, die alle in Puppen hervortraten. Das Tribunal brachte für Kohlhaas das bekannte Ergebnis, er konnte sein Recht nicht bekommen. Gero Jung gelang eine einwandfreie musikalische Umrahmung mit seinem Violoncello.



Es war ein gelungener Auftakt der 29. Eppelborner Figurentheatertage im Big Eppel, der 1. Beigeordnete Berthold Schmitt hatte die Begrüßung der zahlreich erschienen Gäste übernommen, da Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset wegen anderer Termine verhindert war. Er freute sich, dass auch in diesem Jahr eine große Zahl der Sponsoren selbst zur Eröffnung erschienen war. 



Schmitt dankte natürlich allen Sponsoren dieses Figuren-Festivals, die bereits von Beginn an dabei sind und ohne deren Unterstützung ein solches kulturelles High-Light gar nicht möglich wäre. „Neun Bühnen aus ganz Deutschland traten in diesem Jahr auf den Bühnen im Gemeindebezirk Eppelborn an, um die Vielfalt des Figurentheaters zu präsentieren“, sagte Schmitt.
Am Samstag wurde das Stück „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ vom Theatrium Steinau aufgeführt. Natürlich fanden zahlreiche Aufführungen für die Kinder der KiTa’s in der Gemeinde statt, wie zum Beispiel „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ nach Michael Ende. Ein zeitlich passendes Stück vor Ostern wurde für die KiTa-Kinder in Humes aufgeführt im Pfarrsaal Humes: „Weißt Du eigentlich, wie lieb ich die hab“, eine Hasengeschichte nach dem Kinderbuch von Sam McBatney oder „Pumuckl zieht das große Los“ nach Ellis Kaut in de Borrwieshalle in Dirmingen.       
Den Abschluss bildete die bitterböse Satire über die Entmoralisierung der Informations- und Unterhaltungsindustrie, die mit Werteverlust einhergehende Gier nach immer Neuerem und Sensationellerem. Eine bizarre Geschichte ereignete sich im Sommer 2011, „Adolf Hitler ist wieder da, 66 Jahre nach seinem Tod aufgewacht in einer veränderten Welt. Und diese nimmt ihn, den vermeintlichen Schauspieler-Comedian, ob seiner „Originalität“ bald mit Freunden auf…“ Eigentlich ein Geschehen mit mulmigem Gefühl, aber in dem Stück als „Realität“ dargestellt und als Comedy empfunden.  

Freitag, 2. März 2018

Kunst trifft Classic - Ausstellung 17. und 18. März 2018 - Vernissage-Einladung am 16.03.2018




Auch in unserer Gemeinde finden zahlreiche Ausstellungen statt, im Lurcat-Museum, im Bauernhaus Habach, in der levoBank usw. Eine Kunstausstellung besonderer Art bieten zwei Künstler, Gabriele Kuhn und Michael Perius. Sie verbinden das besondere Ambiente des Autohauses Lauer in der Juchem-Straße mit historischen Fahrzeugen mit ihrer Kunst zu verbinden. Der Titel der Ausstellung trifft dies schon haargenau: „Kunst trifft Classic“. Gabriele Kuhn hat eine Leidenschaft zu zur Kunst mit familiären Wurzeln entwickelt. Der Gründer des Autohauses und Rennfahrer in seiner Zeit, Jakob Lauer, war der Großvater der Künstlerin.



Die Werkstatt- und Ausstellungsräume verwandeln sich in eine Galerie der besonderen Art mit Bildern und Kunstgegenständen im Einklang mit historischen Fahrzeugen.
Zu dieser einmaligen Ausstellung laden Willi und Margret Lauer herzlich ein am Samstag, 17. März und Sonntag, dem 18. März 2018, gleichzeitig auch Verkaufsoffener Sonntag in Eppelborn. Ortsvorsteher Berthold Schmitt wird zur Vernissage am Freitag, dem 09. März 2018 um 19.00 Uhr, eine Laudatio auf die Ausstellung in Verbindung mit den historischen Fahrzeugen halten.   
Die Besucher in den Geschäften können gerne die Ausstellung besuchen in der Juchem-Straße 7 (ehemals Industriegelände). Für das leibliche Wohl stehen Getränke sowie ein kleiner Imbiss bereit.     

Donnerstag, 22. Februar 2018

Parkplatz am Güterbahnhof in Eppelborn - Absenkung Bordsteinband vor Getränkemarkt WASGAU


Der Parkplatz am Güterbahnhof wurde nach der Großbaustelle des EVS, ausgeführt als Dritte-Investition von der Gemeinde Eppelborn mit WVO und Ing.-Büro Manfred Leibfried, wurde in den letzten zwei Monaten neu gepflastert. Die Zufahrt vom Getränkemarkt WASGAU zum Parkplatz wurde um ca. zehn Meter verschoben – wegen des behindertengerechten Zugangs von der neuen Bushaltestelle, die dort in den nächsten Wochen bis Ostern ausgebaut wird.




Unser Foto zeigt die Arbeiten vor dem Getränkemarkt und dem Orthopädie-Schuhmacher Recktenwald. Dort wird nun in der Durchfahrt zwischen zwei Parkstreifen vor dem Getränkemarkt das Bordsteinband abgesenkt, dass die Kunden dort mit den Einkaufswagen mit Getränkekisten ohne Absatz ihr Auto erreichen können. Übrigens: die Parkstellen wurden den neuen Breite-Vorschriften gemäß mit Anthrazit-Steinen getrennt. Man kann also künftig besser einparken  und in diesem Fall auch besser Be- und Entladen.      

Mittwoch, 21. Februar 2018

Breitbandnetzausbau in Eppelborn


Die Deutsche Telekom AG ist zurzeit dabei, den Ausbau des Breitbandnetzes in Eppelborn voranzutreiben. Ungefähr 14 Kilometer Glasfaserkabel soll dazu bis Ende April verlegt werden, so Ortsvorsteher Berthold Schmitt. Das Verlegen eines Kilometers Glasfaserkabels kostet ca. 70000 Euro. ca. 5400 Haushalte, so die Aussage der Telekom, können nach Abschluss der Arbeiten einen schnelleren Internetanschluss nutzen.



Unser Foto zeigt die Kabelverlegung zur Zeit in der Schleidstraße in Eppelborn, mittlerweile in der Koßmannstraße und auch in der Dirminger Straße, diese Baustelle verursacht in den vergangenen Tagen schon auch einmal Staus, weil eine Ampelanlege den Verkehr regeln muss.

Um die Versorgung mit schnellem Internet zu erreichen, setzt die Telekom die sogenannte Vectoring-Technik ein. Dazu verlegt man Glasfaserkabel an die grauen Verteilerkästen am Straßenrand und verbindet es mit dem schon in den Kästen vorhandenen Kupferkabel. Die Vectoring-Technik ermöglicht es, das unerwünschte Überspeichern zwischen benachbarten metallischen Anschlussleitungen zu unterdrücken. Dadurch kann die Übertragungsrate, insbesondere in Kabelbünden üblicher Telefonnetze deutliche gesteigert werden. Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload sollen dann möglich sein.


Freitag, 26. Januar 2018

In memoriam Arnold Finkler




Der „Vater des Weihnachtshauses Auf Drei Eichen 38“, Arnold Finkler, ist nach schwerer Krankheit verstorben. Weit über die Orts- und Gemeindegrenzen von Eppelborn hinaus war das Eppelborner Weihnachtshaus bekannt. 

Seit Jahrzehnten hat er nach Ideen und Plänen seiner Frau Anneliese ihr Haus mit viel Liebe und Akribie beleuchtet. Dort fand man jährlich von der Krippe über Rentier-Kutschen, Nikoläuse, Schneemänner, Pyramiden und Bäumen und Sterne so ziemlich alles, was ein richtiges Weihnachtshaus ausmacht. Die Ideen hat oft Anneliese, die technische Durchführung lag dann in fachmännischen Händen von Arnold Finkler. 25.000 Lichter leuchten so jährlich vom 1. Advent bis über das Fest der Heiligen Drei Könige vom Vorgarten über die Bäume bis hoch zum Balkon. 400 Meter Kabel bringen den Strom über 180 Steckdosen bis zu den Leuchtkörpern oder –ketten und -figuren.


Über vier Wochen Arbeit steckt im Aufbau dieser großen Illumination. Das Haus wurde vor einigen Jahren auch in der „Drehscheibe“ des ZDF im Fernsehen vorgestellt. Auf eine Frage des Reporters wie er dies bewerkstellige und finanziere, antwortete er in seiner einfachen und verständlichen Art, sie fahren nicht in Urlaub sondern stecke alles in „ihr Weihnachtshaus“. Auch der Saarl Rundfunk hat darüber berichtet, die Zeitung, das „Nachrichtenblatt“ jährlich.

Mit dieser Würdigung soll des Menschen Arnold Finkler gedacht werden, er war kein Mann der großen Worte, aber ein ganz hervorragender Mensch ist Anfang des Jahres 2018 in Eppelborn von uns gegangen. Er war Bergmann von Beruf, ein ganz hervorragender Handwerker und friedliebender Mensch, der sicherlich in den Gedanken vieler, die ihn gekannt und geschätzt haben, in guter Erinnerung bleiben wird. Ich wünsche ihm in seiner neuen Heimstatt Ruhe und Frieden. Seiner Frau Anneliese und seiner Familie gilt unser herzliches Beileid.      


Donnerstag, 11. Januar 2018

Schachschnellturnier "Schach den drei Königen" wieder voller Erfolg im Jubiläumsjahr


Das diesjährige Schachturnier fand im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums des Eppelborner Vereins, der am 18. März 1928 von Eppelborner Bürgern gegründet wurde. Das Beschlussbuch von damals, fein handschriftlich noch in Sütterlin-Schrift geschrieben, ist noch gut erhalten in den Händen des jetzigen Vorsitzenden Thomas Klesen, der den Schachclub Eppelborn auch bereits seit Jahrzehnten leitet. Das Buch enthält alle Beschlüsse des Vorstandes und der Versammlungen des Vereins bis in die 60-er Jahre. 


Unser Foto zeigte beim Schachturnier am vergangenen Sonntag in der Wiesbachhalle Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der dem 1. Vorsitzenden Thomas Klesen ein Geldgeschenk des Ortsrates Eppelborn überreichte für die Kosten des Turniers bzw. die hervorragende Jugendarbeit des Schachclubs. Thomas Klesen bezeichnete den Eppelborner Ortsvorsteher als „Ur-Gestein“, der die Schachturniere „Schach den drei Königen“ seit nunmehr 22 Jahre besuchte. In der „Schwalbenhalle“ des Radsportvereins, die dort stand wo jetzt Big Eppel steht, fing alles an, dann wurde im Saal der Gaststätte „Zur Alten Mühle“ lange Jahre gespielt, nach deren Schließung verlagerte der Verein das Turnier in die Wiesbachhalle. Rechts auf dem Foto Ortsvorsteher Reiner Paul von Hierscheid, der in den Räumen des Bürgerhauses in Hierscheid bzw. des Ortsvorstehers, dem Verein Raum bot für ihr Training im Schachspiel.
Wegen des Jubiläums im Jahre 2018 hat der Vereinsvorstand die 8 Geldpreise erhöht. Im Teilnehmerfeld fiel auf, dass viele Jugendliche und auch mehr Schachspielerinnen an den Brettern waren, allein acht Spielerinnen nahmen teil. Diese hohe Teilnehmerzahl wurde erstmals erreicht.
Auch die Bürgermeisterin war zur Eröffnung des Turniers gekommen und überbrachte Grüße der Gemeinde. Zu Beginn der zweiten Runde überbrachte Hans-Peter Knaak die Grußworte der Schirmherrin des Schnellschachturniers in Vertretung von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die zu Sondierungsgesprächen in Berlin war.
Thomas Klesen bedankte sich nach der Siegerehrung am Ende des Turniers bei allen Spielern, Helfern und den zahlreichen Sponsoren. Ohne sie könnte „das größte saarländische Schnellschachturnier nicht ausgerichtet werden.
Am Ende gab der Vorsitzende schon bekannt, am ersten Sonntag im Jahr 2019, also am 6. Januar 2019 wird es wieder einmal heißen: „Schach den drei Königen“!     


Knappschafts-Geschäftsstelle in Eppelborn vor der Schließung?

Ortsvorsteher besuchte Geschäftsstelle Kirchplatz 2

Die Knappschaft, Bereich Kranken- und Pflegeversicherung, beabsichtigt zu Anfang Februar 2018, die Geschäftsstelle am Kirchplatz 2 in Eppelborn zu schließen. Die Mitglieder wurden in der vergangenen Woche mittels Briefen über die Schließung informiert. Es wird keine neue Geschäftsstelle angegeben, an die sich die Mitglieder wenden können, sondern eine Hot-Line angegeben bzw Web-Anschrift oder Mail-Adresse. Viele ältere Mitglieder der Knappschaft kommen mit diesen modernen Kommunikationsmedien nicht immer zurecht.


Ortsvorsteher Berthold Schmitt besuchte die Geschäftsstelle am Kirchplatz 2 in Eppelborn zusammen mit dem Versichertenberater (früher Knappschafts-Ältesten) Werner Paul, der sich auch für den Erhalt der Geschäftsstelle in Eppelborn vehement einsetzt. Er ist für die Knappschafts-Versicherten auch bezüglich der Rentenversicherung zuständig.
Das Personal der Geschäftsstelle, so die Leiterin Manuela Blug und Rita Backes, wären natürlich froh, wenn zumindest in Eppelborn noch Sprechstunden in einer kleinen Beratungsstelle angeboten werden könnten. Die Geschäftsstelle ist offiziell zuständig für die Gemeinden Eppelborn, Lebach und Schmelz, jedoch kommen viele in die Geschäftsstelle auch aus anderen Städten und Gemeinden, teilweise aus dem ganzen Saarland und darüber hinaus auch aus Rheinland-Pfalz.

Die Geschäftsstelle in Eppelborn besteht seit April 2004, also fast 14 Jahre. Neben Eppelborn beabsichtigt die Knappschaft in Bochum, auch die in Neunkirchen und Homburg zu schließen.

Ortsvorsteher Berthold Schmitt hob bei seinem Besuch besonders hervor, dass auch die Angehörigen der Knappschaftsversicherten bisher eine gut erreichbare (barrierefrei auch für Behinderte) Geschäftsstelle in ihrer Nähe haben. Es erleichtere vieles, wenn sich die Versicherten und ihre Angehörigen mit echten kompetenten Menschen statt mit einer anonymen Telefonstimme unterhalten können. Die Mitarbeiterinnen in Eppelborn sind dafür bekannt, den Versicherten mit großem Engagement, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Der Ortsrat von Eppelborn wird sich in der kommenden Woche auf meinen Vorschlag mit einer „Resolution zum Erhalt der Geschäftsstelle der Knappschaft in Eppelborn“ beschäftigen. Diese wird dann an die Hauptgeschäftsstelle der Knappschaft bzw. den Vorstand der Knappschaft in Bochum gerichtet.

Der Ortsvorsteher hofft mit den Versicherten und Bürgern in Eppelborn, dass die Geschäftsstelle in Eppelborn bleiben wird oder zumindest weiter Sprechstunden und Beratungszeiten angeboten werden.   

   

Mittwoch, 3. Januar 2018

Instrumentalverein Eppelborn - Geldübergabe am Weihnachtskonzert


Am Rande des Weihnachtskonzertes des Instrumentalvereins Eppelborn (IVE) überreichte Ortsvorsteher Berthold Schmitt dem Vorsitzenden des Instrumentalvereins Eppelborn Jürgen Ewen, einen Geldbetrag wegen des geringeren Besuches des Konzertes wegen des widrigen Wetters an jenem Sonntag. Die Kosten für das hervorragende Konzert waren ja für den Verein dieselben wie bei besserer Wetterlage.  


Links Vorsitzender Jürgen Ewen  und Ortsvorsteher Berthold Schmitt bei der Übergabe eines Geldbetrages für die Arbeit des Vereins und auch des Jugendorchesters, das am Weihnachtskonzert sein Können unter Beweis stellte. Einen weiteren Betrag übergab der Ortsvorsteher als Sponsoring der Sparkasse Neunkirchen, Geschäftsstelle Eppelborn für das Spielen des Vereins beim Martinsumzug – unter ebenfalls schwierigen Wetterverhältnissen.



Der Ortsvorsteher bedankte sich bei dem aktiven Verein für seine vielfältigen Aktivitäten über das ganze Jahr. Neben den großen Konzerten wie im Frühjahr und vor Weihnachten sei an dieser Stelle insbesondere erwähnt das Platzkonzert an Pfingstmontag (Foto), das Sommerfest des Vereins sowie die Beteiligung wie beispielsweise am Martinsumzug. Aber auch bei kirchlichen Veranstaltungen sind die Musiker des IVE immer mit von der Partie, wie auch beim Einstimmen vor den Christmetten in der Pfarrkirche St. Sebastian oder an der Fronleichnamsprozession.