Mittwoch, 13. Juni 2018

Jahrhundert-Unwetter in Eppelborn - Schäden in Millionen-Höhe erwartet - Soforthilfe der Regierung begrüßt



Wer die Wassermassen in der Ortsmitte von Eppelborn, aber auch in der oberen Schleidstraße mit dem Feuerwehrgerätehaus und Baubetriebshof gesehen hat, konnte schnell ermessen, dass hier ein Jahrhundert-Unwetter und im Zentrum auch Hochwasser eingetreten ist. Schwerste Gewitter mit Starkregen sorgten am Nachmittag des 11. Juni 2018 für diese nicht für möglich gehaltene Katastrophe.



Unser Foto zeigt den Marktplatz, wo das Wasser in die Geschäfte, außer der westlichen Flanke eingedrungen war, die Sparkasse, Haartiste, das Zentrumsbüro aber auch Brillen-Saar waren von den Fluten heimgesucht, ebenso die Praxis Dr. Langenfeld.


Der Europaplatz wurde vom „Wiesbach“ total überspült, die Geschäfte im sog. Little Eppel wie Wäsche Sauer, Tabac & More und KIK waren direkt der Strömung des Baches ausgesetzt, der sich zu einem reißenden Fluss entwickelte, mit brauner Brühe, viel Geröll.


Ganz schwer getroffen hat es den WASGAU-Markt, der erst ganz neu saniert und ausgerichtet wurde im vergangenen Jahr. Schäden in unermesslicher Höhe, dort drang das Wasser in den gesamten Markt einschließlich Lager ein. Der Pegel des Wiesbach stieg so an, dass die Brücke in der Bahnhofstraße neben der Metzgerei Schmitt überspült wurde. Auch der Bahnhofsvorplatz wurde überflutet.          
Ortsvorsteher Berthold Schmitt dankte für den außerordentlichen Einsatz der Feuerwehr in der gesamten Gemeinde Eppelborn, auch den Feuerwehren z. B. aus Illingen, Lebach, Schiffweiler und Püttlingen kamen den Eppelbornern zu Hilfe, Dank auch an das DRK-Eppelborn, das THW Lebach und die DLRG, die sogar mit ihrem neuen Rettungsboot Nepomuk im Einsatz war und eine Frau gerettet hat. Auch dem Baubetriebshof sei ein großes Lob gespendet, sie waren Hand in Hand mit der Feuerwehr bis spät in die Nacht am Montag und beim Aufräumen und Beseitigung des Schlamms und Gerölls auch in den Folgetagen voll im Einsatz.  Der Eppelborner Löschbezirk hatte ja mit Hilfe anderer LB sein eigenes Gerätehaus zu reinigen, dort hat die Katastrophe diesmal begonnen.
Schmitt begrüßte auch den Spendenaufruf der Gemeinde Eppelborn, freiwillige Spenden für die hart betroffenen Mitbürger/innen zu sammeln. Die entsprechenden Konto-Nummern  sind auf der Web-Seite der Gemeinde sowie in diesem Nachrichtenblatt zu erfahren. Er bittet um Spenden für diese einmalige Katastrophe in unserem Ort Eppelborn.
Das Land prüft derzeit die Höhe der Mittel, die für die an diesem Tag hervorgerufenen Schäden, landesweit notwendig werden. Soforthilfen können bei der Gemeindeverwaltung beantragt werden, bei Fragen Tel. 06881/969-123 oder 969-119. Auch können Container angemeldet werden. Die Ortsvorsteher wurden von der Verwaltung beauftragt, die Notwendigkeit der Container zu bestätigen!

Freitag, 25. Mai 2018

Pfingstkirmes 2018 wieder voller Erfolg - Zufriedene Besucher und Schausteller - Ortsvorsteher begeistert


Auch 2018 hat die Pfingstkirmes in Eppelborn wieder alle Erwartungen erfüllt. Bis auf Sonntagabend und Dienstagnachmittag hat herrlicher Sonnenschein sind die Menschen freudig auf die Kimes gelockt. Bereits am Samstagmittag bei der Eröffnung konnte Ortsvorsteher Berthold Schmitt und Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset zahlreiche Besucher auf dem 4-Etagen-Laufgeschäft RIO herzlich begrüßen. Darunter auch die Landtagsabgeordneten Alwin Theobald sowie Frau Christine Backes sowie die Präsidentin des Sparkassen- und Giroverbandes Saarland Cornelia Bethscheider-Hoffmann. Die zahlreich erschienenen Orts- und Gemeinderatsmitglieder sowie die Vertreter der Hilfsorganisationen und Vereine. Fast alle Ortsvorsteher der Gemeinde waren gekommen sowie die OV von Illingen und Uchtelfangen, Wolfgang Scholl und Stefan Maas und den ehemaligen Wustweiler OV Dieter Schwarz.


Beim Rundgang mit Gästen am Schießstand der Familie Gärtner „Movie Star“. Ein schöner Schießstand gehört zu einem attraktiven Kirmesplatz.



Mit einem kräftigen Schlag war das Fass Karlsberg-Bier, gespendet von be Guest aus Tholey, von Eric Dietz angeschlagen und das kühle Nass konnte in die Gläser fliesen. Eine Gruppe von Schützen des Schützenvereins Hubertus Eppelborn unter Leitung von Harald Donie hatten zuvor mit drei kräftigen Böllerschüssen die Eppelborner Pfingstkirmes 2018 standesgemäß eröffnet.       
In seiner Begrüßung dankte der Ortsvorsteher die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Bau-betriebshof, auch dem neuen Platzmeister Sasha Pittner, ohne diese Zusammenarbeit sei eine solche Großveranstaltung nicht durchführbar. Er lobte auch das besonders gute Verhältnis mit den Schaustellern, die eine schöne gute und einmalige Kirmes in Eppelborn ermögliche. Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset zeigte sich auch sehr erfreut über die wieder attraktiv aufgebaute große Kirmes, dankte dem Ortsvorsteher und allen Mitarbeitern sowie den Schaustellern, die sich für diese große Kirmes engagieren.



Beim Rundgang nach der Eröffnung führen die Ehrengäste auch auf den Fahrgeschäften wie hier auf der „Musik-Express“ von Michael Spangenberger. Hier die Bürgermeisterin und Dr. Stefan Drescher und Margit Drescher, dahinter Ursula Tobä und der Ortsvorsteher. Auch eine Auto-Skooter-Fahrt mache den Gästen Riesenspaß. Zu einem Umtrunk und Imbiss traf man sich bei „Ristorante Geogio“ sowie im Eiscafé Spangenberger .






Der Pfingstmontag wurde um 9.00 Uhr eingeleitet mit einem feierlichen Hochamt zum Pfingstfest in der Pfarrkirche St. Sebastian. Die Messe hielt der Pfarrverwalter Johannes Schuligen und Diakon Markus Kron, gestaltet mit dem Pfarrcäcilienchor und unter Mitwirkung der Schaustellerfamilien, die auch sehr zahlreich erschienen waren in Begleitung des Ortsvorstehers. Auch die Bürgermeisterin begleitete mit ihrem Mann die Schausteller in der Messe.  Anschließend verteilten diese den „Kirchturmspatzen“ Freikarten, auch wenn diese in dieser Messe nicht singen konnten.  
Mehr über die Pfingstkirmes 2018 werden wir in den kommenden Tagen noch berichten.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Pastor Matthias Marx hielt große Abschiedsmesse in St. Sebastian - anschließend Empfang im Pfarrsaal



Fast 25 Jahre war Matthias Marx Pfarrer in St. Sebastian in Eppelborn, vor einigen Jahren kam dann die Kirchengemeinden Bubach und Calmesweiler hinzu, danach auch die Pfarrgemeinde Dirmingen. Vor etwa sieben Jahren ernannte ihn der Bischof von Trier auch zum Dechanten für das Dekanat Illingen. Im vergangenen Jahr war er mit Pastor Thomas Schneider zusammen noch Pfarrverwalter für die Pfarreien Merchweiler und Wemmetsweiler.
Die Messe wurde von sechs Pastören und drei Diakonen feierlich gestaltet. Der Kirchenchor von der Pfarreiengemeinschaft sang in Begleitung der Orgel teilweise in lateinischer Sprache sehr feierlich die Musikstücke und Lieder. Ein Musikstück führte der Klarinettist Eysel in Kletschmer-Musik auf, in Begleitung der Orgel. Pastor Matthias Marx predigte in seiner Abschiedsmesse über die Bibel-Geschichte mit dem verlorenen Sohn. In heutiger Zeit, wo nur noch eine Minderheit auch in der Katholischen Kirche praktiziert, Messen besucht usw. , “sind wir alle verlorene Söhne“. Auch seine künftige Tätigkeit als „Erkunder“ ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Auch hier sollen im Rahmen der Beschlüsse der Synode wieder verlorene Söhne und Töchter zurückgenommen werden. Der kommissarische Dechant Bell aus Illingen dankte am Schluss der Messe Pastor Matthias Marx für die vielen Aktivitäten in seiner langen Zeit in Eppelborn und Umgebung für seinen seelsorgerischen Einsatz mit vielen Menschen.
In der anschließenden Feier im Pfarrheim hinter der Kirche begrüße Katja von Bünau für den Pfarrgemeinderat und Wolfgang Braun für den Verwaltungsrat der Kirchengemeinde die zahlreich erschienen Gäste und danken dem Pastor für seine langjährige Tätigkeit in der Pfarrei und darüber hinaus.



Ortsvorsteher Berthold Schmitt dankte Pastor Matthias Marx auch für seine Aktivitäten zur Erhaltung und zu Umgestaltungen der Pfarrkirche St. Sebastian, so wurde der neue Stein-Altar am 02.02.1995 feierlich von Prof. Dr. Balthasar Fischer eingesegnet, dieser war jedoch bereits unter Pastor Stefan Strauß in Auftrag gegeben worden, auch würde der Steinerne Ambo im Altarraum ein Jahr später eingesegnet. Das Auferstehungs-Mosaik in der „Kriegerkapelle“ wurde neu eingefasst, die alte Kommunionbank restauriert. Schließlich wurde die Kirche in der Zeit wieder trocken gelegt, neu gestrichen und die Orgel neu aufgestellt.
Schmitt erinnerte an die modernen Predigten,  er hat immer versucht, die Evangelien und Lesungen auf unsere Jetzt-Zeit auszulegen und auf ihre Bedeutung für uns heute zu erklären.



Man kann zum Abschied von Matthias Marx nicht umhin, auf seine große Leidenschaft der Sprachen und der Kunst zu kommen. Er hatte mit seinem priesterlichen Freund Paul Ludwig in Angers in Frankreich den Künstler Jean Lurcat entdeckt und dort die mittelalterliche Ausstellung von Tapisserien zur „Apokalypse“ und das Museum Jean Lurcat mit der modernen Interpretation dieses hervorragenden Künstlers hierzu besucht. Eine überwältigende Ausstellung zu den „Geheimen Offenbarungen des Johannes“, ein Kapitel in der Bibel, das vielen von uns bisher verschlossen war. Dies war eben kein Thema im Religionsunterricht. Alle Mitbesucher dieser Ausstellungen waren begeistert und überwältigt von diesen Darstellungen eines nicht einfachen Themas.
Gerne hätte Matthias Marx noch in seiner Pfarrerszeit in Eppelborn die Grundsteinlegung eines Lurcat-Museums hier in Eppelborn mit vorgenommen, jedoch sprach die Bürgermeisterin von Visionen, die es nun dazu gibt.

Hier bei der Messe an Pfingsten im Jahr 2017 mit Weihbischof Robert Brahm in der Pfarrkirche St. Sebastian unter Mitwirkung der Schausteller, links Pastor Matthias Marx, der Weihbischof, Diakon Hugo Naumann und Diakon Markus Kron. 

Der Ortsvorsteher dankte dem scheidenden Pfarrer für die seelsorgerische und darüber hinaus auch seine künstlerische Tätigkeit in Eppelborn, die ja fortgesetzt werden. ER dankte auch für die vielen angenehmen Begegnungen und wünschte ihm für seine neue Tätigkeit als Pfarrer  und Erklärer der Synode im Bistum Trier  viel Erfolg aber auch Spaß, ohne den ja nichts gelingt.           



Donnerstag, 26. April 2018

Pfingstkirmes - Attraktion 2018: RIO - ein 4-Etagen-Laufgeschäft in Eppelborn!


Nach zahlreichen Anfragen von Fans und Bürgern aus Eppelborn und Umgebung möchte ich hier auf meinem Blog einmal einiges zur diesjährigen Kirmes bekannt geben. Die Attraktion der Pfingstkirmes Eppelborn 2018 wird das 4-Etagen-Laufgeschäft der Schausteller-Firma Volker und Eric Dietz sein. Dieses einmalige Geschäft für Kinder und die Jugend hatte seine Premiere an der Osterkirmes 2014 in Saarlouis. Im selben Jahr war es auch schon auf der größten Dorfkirmes im Saarland, in Eppelborn und fuhr sehr erfolgreich. 

Mittlerweile hat das attraktive Geschäft mindestens 10.000 LED-Leuchten, sie leuchten abends in allen Farben (wie 2017 das Riesenrad "Grande Soleil") und ist dazu noch stromsparend! Das bei der Jugend und den Kindern äußerst beliebte Laufgeschäft ist ca 20 m breit, 6 - 9 m tief und 14 m hoch.    



Natürlich werden auch die übrigen attraktiven Fahrgeschäfte auf der Eppelborner Kirmes präsent sein, so auch der beliebte Skooter von Jockers, auch hiervon ein Foto vom vergangenen Jahr in Eppelborn. Auch an und im Skooter wurden neue LED-Lampen angebracht, ebenso die Verbindungsstäbe an den Autos beleuchtet. 
Wieder ein Grund die große Pfingstkirmes auch 2018 in Eppelborn zu besuchen (vom 19. - 22. Mai). Das gesamte Programm der diesjährigen Pfingstkirmes wird in der kommenden Woche der Presse vorgestellt, ebenso die diesjährige Ausstellung (von Bildern) in den Schalterräumen der levoBank in Eppelborn.  

Donnerstag, 5. April 2018

"Kunst und Classic" - Ausstellung im Autohaus Lauer war voller Erfolg!



Bereits bei der Vernissage am Freitagabend waren alle Räume mit Besuchern gefüllt, die Bilder der beiden Künstler Gabriele Kuhn und Michael Perius passten wie für diese Räume gemalt in das Ambiente der alten Wagen und Rennwagen aus den vergangenen Jahrzehnten.



Zahlreich waren die Besucher zur Ausstellung gekommen, auch viele Ehrengäste. Willi Lauer und Frau Margret konnten sie alle mit Freude begrüßen. Neben den beiden Künstlern hieß er den Laudator, Ortsvorsteher Berthold Schmitt, willkommen, er dankte ihm auch für die Öffentlichkeitsarbeit vor der Ausstellung. Er begrüßte den Ortsvorsteher von Bubach-Calmesweiler Werner Michel sowie den Vorsitzenden des Gewerbevereins Günter Schmitt, der die Ausstellung mit in das Programm des Verkaufsoffenen Sonntags aufgenommen hatte. Auch den Gemeinderat Adrian Bost aus Wiesbach mit Frau Rita sowie den Leiter der Sparkasse in Eppelborn, André Schmidt. Schließlich hieß er die Künstler Gabriele Kuhn sowie Michael Perius herzlich willkommen sowie deren Mentor Sara Moon.   



Ein DKW-Oldie im Autohaus Lauer, in der die Ausstellung der beiden Künstler stattgefunden hat. Die Bilder der beiden Künstler mit den Oldies gab das entsprechende Ambiente.
„Künstlerisches Denken und Handeln ist eine schöne Gabe, die es gilt, so einzusetzen, dass schöne Eindrücke und Impulse entstehen und man zugleich an der einen oder anderen Stelle Gutes damit bewirken kann. Mit dieser Zielsetzung lassen Gabriele Kuhn und Michael Perius das Thema „Kunst“ in ihr Leben einfließen. Besser könne man auch als Laudator die Philosophie der beiden Künstler nicht schildern, wie sie es selbst ausdrückten.
Er habe mit seiner Frau Margret und auch mit den beiden Künstlern überlegt, für welchen guten Zweck die Ausstellung stattfinden soll. Man einigte sich darauf, dass der Reinerlös an den Kindergarten ST. Josef in Eppelborn gehen soll. Aus diesem Grund war auch die Leiterin Margarete Rupp der KiTa selbst anwesend, ebenso ihre Stellvertreterin.





Hier eines der ausgestellten Bilder in der Ausstellung am Wochenende des Verkaufsoffenen Sonntags in Eppelborn. Es gab über den Samstag und auch an dem betreffenden Sonntag feinen Kuchen verschiedenster Art, der Erlös auch dieses Verkaufs, Zahlung war freiwillig, kommt der KiTa Eppelborn zugute. Die Hälfte des Erlöses der verkauften Bilder stellen  die beiden Künstler ebenfalls in den Dienst der guten Sache. Der Reinerlös wird in Kürze im Kindergarten übergeben.
  

Dienstag, 20. März 2018

Figurentheatertage Eppelborn 2018 - großes Lob für Aloysius Scholtes (Leiter Kulturabteilung)



Zur Eröffnung der diesjährigen 29. Eppelborner Figurentheatertage präsentierten diese das bekannte Theaterstück von Heinrich von Kleist „Michael Kohlhaas“.
Kein einfacher Stoff, den die Figurentheatertage Eppelborn in diesem Jahr zum Auftakt boten. Jedoch, was ist in heutiger Zeit schon einfach?



Die Geschichte des Michael Kohlhaas trug sich in jener Zeit um das Jahr 1800 wirklich zu. Im Prinzip geht es darum, Recht zu haben aber nicht Recht zu bekommen. Dieser Michael Kohlhaas ist ein seriöser und angesehener Pferdehändler in seiner Stadt. Natürlich auch wohlhabend, nun wird er Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde, eingebildete wie echte.



Die Schauspieler der Bühne Cipolla/Bremen in Kooperation mit Theater Duisburg wie Sebastian Kautz, der Michael Kohlhaas mit seinem eigenen Körper auf die Bühne brachte, Oberkörper die Figur um die es ging. Der ausgebildete Schauspieler, der auch bereits im Fernsehen auftrat und in Filmen spielte, schlüpfte in die vielen Rollen, die alle in Puppen hervortraten. Das Tribunal brachte für Kohlhaas das bekannte Ergebnis, er konnte sein Recht nicht bekommen. Gero Jung gelang eine einwandfreie musikalische Umrahmung mit seinem Violoncello.



Es war ein gelungener Auftakt der 29. Eppelborner Figurentheatertage im Big Eppel, der 1. Beigeordnete Berthold Schmitt hatte die Begrüßung der zahlreich erschienen Gäste übernommen, da Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset wegen anderer Termine verhindert war. Er freute sich, dass auch in diesem Jahr eine große Zahl der Sponsoren selbst zur Eröffnung erschienen war. 



Schmitt dankte natürlich allen Sponsoren dieses Figuren-Festivals, die bereits von Beginn an dabei sind und ohne deren Unterstützung ein solches kulturelles High-Light gar nicht möglich wäre. „Neun Bühnen aus ganz Deutschland traten in diesem Jahr auf den Bühnen im Gemeindebezirk Eppelborn an, um die Vielfalt des Figurentheaters zu präsentieren“, sagte Schmitt.
Am Samstag wurde das Stück „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ vom Theatrium Steinau aufgeführt. Natürlich fanden zahlreiche Aufführungen für die Kinder der KiTa’s in der Gemeinde statt, wie zum Beispiel „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ nach Michael Ende. Ein zeitlich passendes Stück vor Ostern wurde für die KiTa-Kinder in Humes aufgeführt im Pfarrsaal Humes: „Weißt Du eigentlich, wie lieb ich die hab“, eine Hasengeschichte nach dem Kinderbuch von Sam McBatney oder „Pumuckl zieht das große Los“ nach Ellis Kaut in de Borrwieshalle in Dirmingen.       
Den Abschluss bildete die bitterböse Satire über die Entmoralisierung der Informations- und Unterhaltungsindustrie, die mit Werteverlust einhergehende Gier nach immer Neuerem und Sensationellerem. Eine bizarre Geschichte ereignete sich im Sommer 2011, „Adolf Hitler ist wieder da, 66 Jahre nach seinem Tod aufgewacht in einer veränderten Welt. Und diese nimmt ihn, den vermeintlichen Schauspieler-Comedian, ob seiner „Originalität“ bald mit Freunden auf…“ Eigentlich ein Geschehen mit mulmigem Gefühl, aber in dem Stück als „Realität“ dargestellt und als Comedy empfunden.  

Freitag, 2. März 2018

Kunst trifft Classic - Ausstellung 17. und 18. März 2018 - Vernissage-Einladung am 16.03.2018




Auch in unserer Gemeinde finden zahlreiche Ausstellungen statt, im Lurcat-Museum, im Bauernhaus Habach, in der levoBank usw. Eine Kunstausstellung besonderer Art bieten zwei Künstler, Gabriele Kuhn und Michael Perius. Sie verbinden das besondere Ambiente des Autohauses Lauer in der Juchem-Straße mit historischen Fahrzeugen mit ihrer Kunst zu verbinden. Der Titel der Ausstellung trifft dies schon haargenau: „Kunst trifft Classic“. Gabriele Kuhn hat eine Leidenschaft zu zur Kunst mit familiären Wurzeln entwickelt. Der Gründer des Autohauses und Rennfahrer in seiner Zeit, Jakob Lauer, war der Großvater der Künstlerin.



Die Werkstatt- und Ausstellungsräume verwandeln sich in eine Galerie der besonderen Art mit Bildern und Kunstgegenständen im Einklang mit historischen Fahrzeugen.
Zu dieser einmaligen Ausstellung laden Willi und Margret Lauer herzlich ein am Samstag, 17. März und Sonntag, dem 18. März 2018, gleichzeitig auch Verkaufsoffener Sonntag in Eppelborn. Ortsvorsteher Berthold Schmitt wird zur Vernissage am Freitag, dem 09. März 2018 um 19.00 Uhr, eine Laudatio auf die Ausstellung in Verbindung mit den historischen Fahrzeugen halten.   
Die Besucher in den Geschäften können gerne die Ausstellung besuchen in der Juchem-Straße 7 (ehemals Industriegelände). Für das leibliche Wohl stehen Getränke sowie ein kleiner Imbiss bereit.