Sonntag, 12. Januar 2020

Vernissage in der Bank 1 Saar in Lebach - Fotoausstellung "Pictures of Pop - Fotografie der Popkultur"





Die Vertreter der Bank 1 Saar sowie Roland Schmitt vom Saarländischen Rundfunk (Archiv des Senders) stellten sich mit Ortsvorsteher Berthold Schmitt aus Eppelborn dem Fotografen. V. l. Yves Braun, Abteilungsleiter Markteting der Bank 1 Saar in Saarbrücken, Lisa Rink, Filialleiterin in Lebach, Roland Schmitt, SR-Archivleiter und Thomas Küß, Filialdirektor der Bank 1 Saar.

Eine Ausstellung nicht alltäglicher Art präsentiert die Bank 1 Saar derzeit in ihrer Filiale in Lebach zusammen mit dem Saarländischen Rundfunk. Dafür hat der SR sein Archiv tief geöffnet und auf zahlreiche Fotografien aus der gesamten Geschichte von SR 1 Europawelle und auch dem neuesten Spross „Unser Ding“ zurückgegriffen und alte und neuere Fotos zusammengestellt für diese einzigartige Ausstellung „Pictures of Pop“. Daraus entstanden 40 Ausstellungen, 1.000 Bilder und 130 Photoartists. Die Ausstellungen wandern  von August 2019 bis März 2020, von St. Wendel bis Wadern, in Lebach vom 10. bis 24.  Januar 2020.



Peter Meyer und Roland Schmitt, er als Archivar des SR, haben die Ausstellung und die Fotografien, die in der Schalterhalle der Bank in Lebach gezeigt werden konnten (nur ein kleinerer Teil), mit eigenem Erleben erklärt. Viele bekannte Pop-Stars gaben sich im Saarland und hier auch beim SR ein Stelldichein. Legendär und einzigartig in ihrer Zeit die Sendung „Hallo Twen“ von Manfred Sexauer. Er spielte die neuesten Pop- und Beat-Hits im deutschen Radio. Erst nach und nach folgten größere Radiosender dieser Sendungsart des SR. Abends um 18.00 Uhr lauschten die Teens und Twens die Europawelle. Ein Musikstudent in London sandte Manfred Sexauer immer die neuesten Hits aus den Charts in England, direkt nach Saarbrücken in das Studio von „Halle Twen“.



Einer der ganz großen der Pop-Szene, der sehr oft in Saarbrücken war, ist Udo Jürgens gewesen.Er hatte wie viele andere viele Auftritte beim SR und auch in der Saarlandhalle.



Aber auch Truck Branss schrieb Popgeschichte im Saarland und beim SR, produzierte zahlreiche Sendungen und brachte die größten Stars der damaligen Popszene in Europa und teilweise auch aus USA nach Saarbrücken. Auch französische Künstler feierten große Erfolge in Saarbrücken. Viele Fotos aus der damaligen Zeit, von Veranstaltungen und Sendungen beinhaltet diese wirklich sehenswerte Ausstellung in der Filiale Lebach der Bank 1 Saar. Ein Ausstellungskatalog, vom SR erstellt mit allen Fotos der Gesamt-Ausstellung und vielen Erläuterungen und Geschichten kann kostenlos auch dort mitgenommen werden.       


Donnerstag, 9. Januar 2020

Verbindung "Gässje" - Wiesbach-Brücke - plötzlich war sie weg!



Erstaunte Bürger fragten beim Ortsvorsteher an, als sie nach der Fußwegverbindung zwischen Schlossstraße und der Kossmannschule bzw. Schleidstraße (in Eppelborn „Gässje“ genannt)  schauten und feststellten, dass die Brücke über den Wiesbach einfach verschwunden war.



Unser Foto zeigt die Stelle im Wiesbach in der Schlossstraße, wo sich die Brücke befand, die die fußläufige Verbindung zwischen Schlossstaße und Schleidstraße/Koßmannstraße über den Wiesbach sicherstellte.

Was war passiert? Etwa Mitte Dezember hat der Baubetriebshof im Auftrag der Bauverwaltung das Geländer und einige Bretter von der Brückenauflage entfernt, da diese durch neue Teile ersetzt werden sollten. Dabei stellte die Bauverwaltung, hier Dipl-Ing Peter Lutz,  fest, dass unterhalb der Brückenauflage Pilzbefall festzustellen war. Er entschied sich, die Brücke gänzlich zu entfernen, auf dem Bauhof neue Teile anfertigen zu lassen. Dazu wird die Brückenauflage aus Metall neu gemacht, dadurch entsteht eine standardisierte Version, die von der Gemeinde bei anderen Fußgängerbrücken bereits installiert wurde.
Nach Rücksprache mit Frau Gertrud Schäfer vom Fachbereich Bauen, Wohnen und Umwelt und Ing. Peter Lutz gab Ortsvorsteher Berthold Schmitt bekannt, dass bei entsprechender Wetterlage bis Ende Januar 2020 die Brücke wieder installiert sein wird. Bürgermeister Dr. Andreas Feld stimmte dieser Vorgehensweise zu.
Die Absenkungen von Verbundsteinen im Fußweg selbst werden auch repariert, dies kann sich evtl. noch bis zum Frühjahr hinziehen. Dann wird der gesamte Fußweg wieder zum Begehen freigegeben werden.   

Donnerstag, 2. Januar 2020


Servicequalität am Markt leidet nach Abschied des Gemüse-Obst-Marktstandes

40 Jahre lang hat Doris Kropf aus Lisdorf zweimal die Woche – dienstags und samstags – auf dem Marktplatz Gemüse und Obst verkauft. Ein Großteil ihrer Waren stammte aus eigenem Anbau. Am Samstag hatte sie ihren mobilen Verkaufsstand zum letzten Mal geöffnet. Als Gründe für die Geschäftsaufgabe zum Jahresende gab Kropf an, dass 2020 wegen neuer Vorschriften und Gesetzesregeln eine Reihe Investitionen angestanden hätten, auf die sie sich - kurz vor dem Rentenalter stehend - nicht mehr habe einlassen wollen. So wären u. a. eine Modernisierung des Kühllagers, die Anschaffung eines neuen Kassensystems und der Austausch des Verkaufsanhängers notwendig gewesen.



 „Die Entscheidung für die Geschäftsaufgabe ist mir nicht leicht gefallen. Zumal ich in Eppelborn über Jahre hinweg viele Stammkunden hatte, denen ich für ihre Geschäftstreue danke.“ Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der Doris Kropf und deren Schwester Andrea Zang zum letzten Verkaufstag noch ein kleines Präsent überreichte, erklärte, dass die Geschäftsaufgabe für Eppelborn schon einen Verlust an Servicequalität bedeute. Der Wochenmarkt verliere zudem einen seiner sicheren Frequenzbringer. Zusammen mit der Marktbehörde versuche er schon seit geraumer Zeit einen Ersatz aufzutun. „Dies geht allerdings“, führte Schmitt aus, „nicht auf die Schnelle. Die Anzahl der mobilen Gemüse- und Obsthändler mit Produkten aus eigenem Anbau hat sich leider in den letzten Jahren sehr verringert.“



Donnerstag, 28. November 2019

Rommé-Club Eppelborn wurde 50 Jahre - Harmonische Frauengruppe



Im Jahre 1969 ging alles los, acht Damen, die sich vom Turnverein Eppelborn her kannten, trafen sich regelmäßig am ersten Freitag im Monat zum Rommé-Spielen. Es blieb natürlich nicht beim Spielen, da gibt es ja auch Hunger und Durst. So wurde jeweils bei der Dame, wo das Spiel in dem Monat stattfindet, auch gegessen, guter Wein oder ein Bier war dabei natürlich selbstverständlich, so Christa Groß, die Chefin des Clubs, die auch immer die Kasse führt.



Unser Foto zeigt noch fünf verbliebene Frauen v. l. Christa Groß, Carola Kreutzer, Gerda Schirra, Elisabeth Schirra, Rita Schmitt, hier zusammen mit Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der dem Club für das halbe Jahrhundert herzlich gratulierte.
Er hob in seiner Laudatio hervor, dass es heute nicht mehr selbstverständlich ist, dass eine solche Frauengruppe fünf Jahrzehnte zusammenbleibt, Rommé spielt, zusammen isst und trinkt, gemeinsame Ausflüge macht. Er brachte auch ein Jubiläums-Couvert mit, denn ohne Geld kann auch ein Rommé-Club nicht existieren.
Und was ganz wichtig ist: Es gab nie ernsthaft Krach, oder Auseinandersetzungen oder offener Streit. Zwar wird viel diskutiert über Gott und die Welt, auch wurden ja die Ziele der ergiebigen Ausflüge immer gemeinsam festgelegt. So kam der Club auch schon nach Paris, Prag, Wien, London, Istanbul, aber auch in Deutschland rund. In früheren Jahren wurden noch Radtouren bis in die Pfalz unternommen, später mit Bus usw.
Das Kartenspiel ist und bleibt jedoch der Dreh- und Angelpunkt des Clubs. Von den ursprünglich acht Frauen sind mittlerweile zwei verstorben und eine aus familiären Gründen ausgestiegen. Elisabeth Schirra hob besonders hervor, man habe sich damals für Rommé entschieden, weil man dies gut mit mehreren Personen spielen kann und sich auch beim Spiel unterhalten kann, was den Frauen sehr wichtig ist. Rita Schmitt meinte, heute mache man nicht mehr große Reisen. Man bleibe in der Region und die Ehemänner nähme man auch schon mal mit, wie kürzlich in Habach, meine sie schmunzelnd. Bleibt nur noch dem nicht alltäglichen, aber sehr unterhaltsamen und geselligen Club, auch für das nächste Jahrzehnt ein gutes „Blatt“ zu wünschen, den Frauen Gesundheit und den Erhalt ihrer guten Laune zu wünschen.       

Freitag, 22. November 2019

350 Vögel pfeifen und trällern in der Ausstellung des Eppelborner Vereins im Saal Bohlen



Die zahlreichen Besucher in der diesjährigen Ausstellung des Vogelzucht- und Schutzvereins konnten insgesamt 350 Vögel aus verschiedenen Kontinenten sehen und bestaunen, ca. 200 Vögel wurden bewertet von drei fachkundigen Prüfern des Verbandes. Die Bewertungen fielen durch die Bank gut aus.    Insgesamt konnten ca. 350 Vögel aus verschiedenen Kontinenten besichtigt werden. Darunter auch Kanarien- und Waldvögel, Exoten und Großsittiche sowie Wellensittiche.



Auch in diesem Jahr besuchte Ortsvorsteher Berthold Schmitt, diesmal zusammen mit seinem Humeser Kollegen Karl Barrois, die Ausstellung des Eppelborner Vereins. Kurt Backes führte die Gäste durch die Ausstellung und erläuterte einige interessante Details der Vogelzucht, die er seit Jahrzehnten mit Leidenschaft betreibt.
Die Besucher haben bei der groß angelegten Tombola auch die Möglichkeit, etwas zu gewinnen, insgesamt waren ca. 600 Besucher in diesem Jahr der Einladung des Vereins gefolgt, manche verbanden mit einem Spaziergang einen Besuch der Ausstellung, bei der auch Kaffee und Kuchen angeboten wurde. Die Wirtin Charlotte Klein bot in der Gaststätte auch Essen nach ihrer Karte und kalte Getränke aller Art an, natürlich auch bereits das „Großwald-Festtrunk“. 



Vogelzüchter aus der Umgebung und auch Züchter z. B. aus Nalbach-Bilsdorf) unterstützten ihre Kollegen in Eppelborn. Der Landesvorsitzende Mathias Schäfer lobte den Verein für die immer wieder schöne und umfangreiche und gut organisierte Ausstellung im November. Auch seien sehr schöne Exoten ausgestellt, die immer wieder auf großes Interesse stoßen, hier vor allem auch der Kinder. Die einzige Sorge des Vorsitzenden ist der fehlende Nachwuchs, dieses schöne Hobby ist für junge Leute nicht sonderlich attraktiv. Vielleicht bessert sich aber dies auch wieder, wie es bei den Imkern derzeit der Fall ist. Dem schloss sich auch der Eppelborner Ortsvorsteher an.

Donnerstag, 7. November 2019

Frühstücken im Schloss Buseck - gastronomische Nutzung kommt gut an!



Ein Frühstücks-Café bringt seit vorigen Freitag mehr Leben in das kleine Barockschloss Buseck im Eppelborner Ortsteil Calmesweiler. Zwei junge Unternehmerinnen aus Eppelborn – Diana Valtchev und Petra Spaniol-Mestrovic – hatten die Idee, ein Café in den unteren Räumen des Schlosses einzurichten.



„Ich finde diese Geschäftsidee sehr gut und wünsche den beiden jungen Eppelbornerinnen viel Erfolg mit ihrem Vorhaben“, erklärte Eppelborns Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der als Gast an der Eröffnung teilnahm. Die Idee der beiden Eppelbornerinnen, so Schmitt weiter, rücke das Schloss ein Stück mehr in die Öffentlichkeit. Er schenkte zur Eröffnung eine Flasche Sekt „Schloss Buseck“ mit zwei Gläsern vom „Illtaler Land“.
Es ist eines der ältesten und historisch bedeutenden Gebäude in der Gemeinde Eppelborn und sei lange Zeit auch das Zentrum der alten Herrschaft Eppelborn gewesen.



Sehr gut sei auch, dass die beiden Jungunternehmerinnen nach Absprache auch Empfänge im Rahmen der standesamtlichen Trauungen auszurichten. Seit seiner Restaurierung ist Schloss Buseck ein begehrter Trauungsort sowie auch Sitze der Eppelborner Kulturverwaltung.
Das Café bietet täglich (Ruhetag Dienstag) von 08.30 bis 13.00 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksangebot. Samstag und Sonntag sind die Öffnungszeiten von 09.00 bis 14.00 Uhr. Reservieren kann man unter den Telefonnummern: 0157/80389469 und 0178/3200377.



Donnerstag, 24. Oktober 2019

Martinsumzug in Eppelborn am Montag, 11. November 2019





Wichtige Mitteilung: Der Martinsumzug in Eppelborn wird sich am Montag, 11. November 2019 um 18.00 Uhr in Bewegung setzen, Start ist wie in den vergangenen Jahren in der Hellbergstraße zwischen Busbahnhof der Gemeinschaftsschule und dem Rathaus. Der Weg geht dann weiter über die Straße Auf der Hohl, Sebastianstraße zur Grundschule. Zwischen Block 1 und 2 wird das Martinsfeuer aufgebaut sein. Die Brezelausgabe findet unter dem überdachten Zwischendurchgang wie in den vergangenen Jahren statt.   

Wie in Eppelborn seit vielen Jahren Tradition und Brauch, wird der Instrumentalverein Eppelborn den Martinsumzug begleiten, die Feuerwehr und das Rote Kreuz Eppelborn werden mitwirken, die Jugendwehr des LB Eppelborn wird das Martinsfeuer aufbauen und abbrennen, der Orga-Ausschuss des Pfarrgemeinderates St. Sebastian wird die Brezelausgabe vornehmen sowie Glühwein und Kinderpunsch verkaufen. 
    
Hierzu sind alle Kinder schon jetzt recht herzlich eingeladen, natürlich mit Eltern, Großeltern.
An dem Sonntag davor ist in Eppelborn Verkaufsoffener Sonntag (Martini-Kirmes), aus diesen Grunde findet der Martinsumzug am Montag, 11. November 2019, statt.