Mittwoch, 5. August 2020

Kundgebung der Schausteller des Saar-Verbandes Donnerstag, 6. August 2020 um 13.00 Uhr auf dem Tiblisser Platz vor Staatstheater Saarbrücken


Demonstration der saarländischen Schausteller mit Kundgebung an diesem Donnerstag, 6. August 2020 um 13.00 Uhr auf dem Tiblisser Platz vor dem Staatstheater in Saarbrücken.


Dort wollen die Schausteller nach den großen Demos in Berlin, in München und Stuttgart auch den saarländischen Politikern und der Öffentlichkeit ihre Sorgen vortragen und für die Erhaltung unserer Feste und Kirmessen demonstrieren. Unser Foto zeigt Schausteller aus ganz Deutschland vor dem Brandenburger Tor in Berlin mit ihren Traditionsfahnen aus den Bezirken und Ländern. 

Zu der Kundgebung in Saarbrücken wurden auch saarländische Poltiker eingeladen. Ich werde als Ortsvorsteher von Eppelborn als ein Vertreter der Veranstalter ebenfalls in Saarbrücken auf dem Tiblisser Platz sprechen. Es geht um die Erhaltung der Volksfeste und Kirmessen, die Wiederzulassung dieser Veranstaltungen sowie die wirtschaftliche und soziale Absicherung der Schausteller und ihrer Familien.  

 


Montag, 13. Juli 2020

Besuch vom DRK in Finsterwalde - Roland Girke jetzt Vorsitzender in Schönborn - eine Sommer-Dienststunde im Eppelborner Heim



Roland Girke leitet den DRK-Ortsverein Schönborn, der zum Kreis Niederlausitz gehört. Ortsvorsteher Berthold Schmitt kennt den Vorsitzenden bereits seit über 30 Jahren, er war bei Fall der Mauer Vorsitzender des Ortsvereins Doberlug-Kirchheim, Schönborn liegt nur fünf Kilometer entfernt. Sein Ortsverein hat 22 Mitglieder und ist sehr aktiv in der DRK-Arbeit vor Ort. Dem Ortsverein gehört auch eine Hundestaffel mit drei Mitgliedern an, die bei Suchaktionen eingesetzt werden. Ansonsten werde dort auch Sanitätsarbeit bei Vereinen und Festen geleistet, wie im Ortsverein Eppelborn auch. Roland und Annerose Girke sind die Eltern von Claudia Schorr, der Stellvertr. Vorsitzenden des DRK-Eppelborn und damit die Schwiegereltern von Michael Schorr, Kassierer des DRK-Ortsvereins. 

Foto: Fabian Schorr


Unser Foto zeigt Roland und Annerose Girke zusammen mit Ortsvorsteher Berthold Schmitt bei ihrem Besuch im Rot-Kreuz-Heim in der Schleidstraße in Eppelborn am vergangenen Freitag. Dies gab Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch über die Arbeit dort und hier.
Der Eppelborner Ortsvereinsvorsitzende und Kreis-Bereitschaftsführer Jörg Leist hatte zu einer „DRK-Ferien-Dienststunde“ eingeladen mit Grillwürstchen, die Ralf Vicktorius gekonnt auf den Rost legte. Feine Salate wurden von Trudel Leist und Anja Schmidt gemacht. Leist informierte über aktuelle Entwicklungen im Kreisverband auch bezüglich der Corona-Pandemie. 
Es gibt nächste Woche die Möglichkeit mit dem DRK-Kreisvorsitzenden und Landrat Sören Meng eine Besichtigung zu machen von dem eingerichteten Not-Lazarett, das im Falle einer zweiten Welle der Pandemie sofort benutzt werden könnte. Bisher wurde es zur Versorgung der Corona-Erkrankten nicht benötigt. Es wird jedoch noch eine Zeit lang vorgehalten. Da fahren dann einige Mitglieder nach Ottweiler, der Ortsvorsteher wird auch mitfahren.
Es war ein alles in allem ein gelungener und harmonischer Abend im Kreis der DRK-Aktiven  und einigen Gästen zu Beginn der Sommerferien. Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung: das junge Mitglied Daniel Chlopek aus Neunkirchen schenkte als Jung-Imker jedem ein Glas feiner Imker-Bienenhonig. Eine gelungene Überraschung, für die sich alle bedankten.       

Mittwoch, 8. Juli 2020

Baumbestattungsfeld auf Friedhof in Eppelborn- Stelen für Namensschilder aufgestellt



Das Baumbestattungsfeld auf dem Friedhof in Eppelborn wird bereits seit frühen Frühjahr d. J. belegt. Die beiden Stelen aus Naturstein bearbeitet, wurden von der Bildhauerin Judith Pink und ihrem Team vor einigen Wochen aufgestellt. Sie ragen über dem Feld und den sechs Bäumen heraus. Eine naturnahe Grabstelle an einem Baum und in Nähe dazu eine Stele, die Platz für eine Erinnerstafel aus Bronze bietet, ergänzen das Angebot auf dem Friedhof. Die Friedhofssatzung wurde entsprechend geändert.



Unser Foto zeigt die Bildhauerin Judith Pink und Ortsvorsteher Berthold Schmitt bei der Besichtigung der beiden Stehlen auf dem neuen Baumbestattungsfeld oberhalb der Friedhofshalle. 

Der Ortsrat Eppelborn hatte sich im April 2018 bereits für jeweils zwei Amberbäume, Eisbeeren und Ginko entschieden. Diese wurden im vergangenen Jahr auch schon in stattlicher Größe gesetzt.  Pro Baum können ca. 12 Urnen bestattet werden. Also sind an den sechs Bäumen insgesamt 72 Urnenbestattungen auf diesem Feld möglich. Diese neue Bestattungsform auf dem Eppelborner Friedhof wird bisher gut angenommen, es fanden bereits einige Beerdigungen dort statt.
Mit diesem Feld bietet die Gemeinde Eppelborn – vorerst auf den Friedhöfen Eppelborn und Wiesbach – eine weitere Bestattungsform für die Bürger an. 

Mittwoch, 24. Juni 2020

EPPELINOS-Konzert in Corona-Zeit im Seniorenheim Eppelborn




EPPELBORN HÄLT ZUSAMMEN!
Die EPPELINOS gaben ein Konzert für die Bewohner des Seniorenheimes St. Josef. Auf dem Parkplatz zwischen dem Heim und dem Festplatz Am Güterbahnhof hat die Musik- und Gesangsgruppe ihre Instrumente und die Ton und Lautsprechertechnik aufgebaut, die Bewohner saßen vor und im Gemeinschaftsraum und hörten der Musik  und dem Gesang der beliebten Gruppe zu. 



Das Repertoire dieser aus Eppelbornern bestehenden Gruppe war für die Zuhörerinnen und Zuhörer wie auf den Leib geschnitten. Die Gruppe hat ihr musikalisches Spektrum bereits im letzten Jahr erheblich erweitert, die musikalische Leitung hat Helmut Kreutzer, der auch das Keyboard spielt. Erwin Stein an der Elektro-Gitarre hat die musikalische Ausrichtung auch weiter beeinflusst. Die Moderation übernahm der versierte Schnellsprecher und Sänger Manfred Klos. Er findet immer die verbindenden Worte zwischen den vielen Liedern, Songs, Evergreens, Fahrten- und Seemannslieder.   



Vom Steigerlied bis zu "La Paloma" bot die Gesangs- und Musikgruppe ein schönes und breit zusammengestelltes Programm. „Wir fahren in die Welt“ und „Heimatliebe“, Hohe Tannen und die Kleine Kneipe haben da nicht gefehlt, die Bergvagabunden sowie ein Seemannslieder-Portpourie fehlten auch nicht. Auf vielfachen Wunsch ertönte auch der „Bajazzo“, das „Wolgalied“ trug Peter Zangerle als Solist vor. Helmut Meyer spielte an der Rhythmusgitarre.



„Mir läwe gäääre an der Saar“ durfte natürlich nicht fehlen, da singt traditionsgemäß Ortsvorsteher Berthold Schmitt immer taschentuchschwenkend mit. Die Seniorinnen und Senioren machten da alle mit, die mit Tüchern schwenden Besucher boten ein schönes und buntes Bild vor dem Seniorenheim St. Josef.  „La Paloma‘, der große Hit von Freddy Quinn wurde von Karl-Heinz Scholtes gesungen.
Die EPPELINOS erhielten dafür viel Beifall für ihr zweieinhalbstündiges Konzert. Ortsvorsteher Schmitt begrüßte die Bewohner, die durch die Schutzmaßnahmen wegen Corona seit geraumer Zeit das Haus nicht mehr verlassen konnten. Er hob besonders hervor, dass die EPPELINOS zu diesem besonderen Konzert mit Abstand und Hygienemaßnahmen dieses Konzert gab. Pflegedienstleiterin Heike Kühn dankte den EPPELINOS für ihren Auftritt für die Bewohner des Hauses. Sie traten übrigens kostenlos auf.
EPPELBORN HÄLT EBEN ZUSAMMEN. Generationenübergreifend...

Montag, 8. Juni 2020

Pressemitteilung des Saar-Verbandes der Schausteller e. V. zu dem "Konjunkturprogramm der Großen Koalition in Berlin - aktuelle Situation der Schausteller...


Ich möchte hier auf meinem Blog die "Pressemitteilung des Saar-Verbandes der Schausteller e. V. wörtlich widergeben. Der Verband nimmt Stellung zu der aktuellen Situation der Schausteller, die Riesenverluste hinnehmen müssen, seit Dezember ohne Einnahmen da stehen. Er bedankte sich jedoch auch für die beschlossenen Maßnahmen: 


Der Vorsitzende des Saar-Verbandes der Schausteller e. V., Thomas Sonnier, und  der Geschäftsführer des Verbandes, Ralf Jockers, erklärten zum Ergebnis des vorgelegten „Konjunkturprogramms“ der Großen Koalition in Berlin, die Beschlüsse gingen in die richtige Richtung. Dass die Schausteller ausdrücklich in Punkt 13 unter dem Kapitel „Wirtschaftliche und soziale Härten abfedern“ erwähnt werden und in diesen Maßnahmekatalog aufgenommen wurden, wird ausdrücklich begrüßt. Sie hoben noch einmal hervor, dass ihre gesamte Berufsgruppe seit Dezember vergangenen Jahres keinerlei Einnahmen erzielen konnten. Der Lockdown wegen des Corona-Virus hat genau zu dem Zeitpunkt begonnen, an dem die ersten Kirmessen auch im Saarland begonnen hätten. Alle diese Veranstaltungen wurden von da an bis Ende August 2020 schon abgesagt, die Zeit danach ist noch ungewiss. Die Soforthilfen wurden uns für drei Monate gewährt.

Der Saar-Verband der Schausteller bedankte sich für die jetzt vorgesehenen Maßnahmen.  Ein Teil der laufenden Kosten, soll vom Staat übernommen werden. Dieser Dank gilt dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans, den Bundesministern Peter Altmaier und Olaf Scholz sowie Landes-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger für ihre Bemühungen mit der Bundeskanzlerin. Dank spricht der Verband auch an die Veranstalter im Saarland, hier insbesondere an den Ortsvorsteher von Eppelborn, Berthold Schmitt, der sich sehr vehement für die Interessen der Schausteller einsetzte. Allerdings können die Schausteller-Familien hiervon noch nicht leben, da die Gelder Zweckgebunden sind und nicht zur privaten Verwendung stehen. Sie haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, weil sie Selbständige sind.



Nun wurden auch die Schausteller für Corona-bedingten Umsatzausfall in ein „Programm für Überbrückungshilfen“ aufgenommen, zusammen  mit Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Caterer, Kneipen, Clubs und Bars, auch Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Reisebüros, Profisportvereinen der unteren Ligen sowie Unternehmen der Veranstaltungslogistik. Das Teilprogramm hat ein Volumen von maximal 25 Milliarden Euro. 



Der Verband gibt zu bedenken, dass das Veranstaltungsverbot für die  Kirmes bis 31. August durchgehalten werde, obwohl in einigen Bundesländern selbst große Freizeitparks und andere Veranstaltungen wieder geöffnet wurden. Auch Bäder und Strände und andere Freizeiteinrichtungen werden geöffnet. Und darüber hinaus wurden Veranstaltungen von September bis Dezember bereits sehr früh abgesagt, ohne dass die Bewertung einer tatsächlichen Gefahrensituation vorgenommen wurde. Spätestens Ende August müsste das Veranstaltungsverbot aufgehoben werden. Sollte sich die Lage noch früher entspannen, müsste auch eine frühere Öffnung beraten werden.  



Der Vorsitzende des Saar-Verbandes der Schausteller, Thomas Sonnier, bei seiner Ansprache zur Eröffnung der Pfingstkirmes in Eppelborn im Jahr 2019. Leider musste die größte Dorfkirmes im Saarland ja in diesem Jahr ausfallen wegen der Corona-Pandemie. 

Weitere  Absagen von Veranstaltungen ohne konkrete Gefährdungslage stellt nach Meinung des Saar-Verbandes der Schausteller, so Thomas Sonnier, eine Ungleichbe-handlung nach dem Grundgesetz dar, die dann einer verfassungsrechtlicher Klärung bedürfe. Da sei man sich einig, mit dem Bundesverband deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V.;  dem der Saarverband angeschlossen ist.
Der Saar-Verband sagt abschließend noch einmal Danke für die jetzt vorgesehenen Hilfen, bittet aber um ernsthafte Prüfung der Wiederzulassung von Kirmessen und Volksfesten – unter den Bedingungen von Sicherheit vor dem Virus, die Gesundheit steht auch bei uns im Vordergrund, dies müsse jedoch auch im Sinne der Gleichbehandlung gesehen werden. 

Saarbrücken, 08. Juni 2020





Samstag, 30. Mai 2020

Pfingstkirmes 2020 fällt Coronavirus zum Opfer - Erinnerungen an Kirmessen in der Vergangenheit



Die Pfingstkirmes 2019 fand zwei Wochenenden nach der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 statt. Ortsvorsteher Berthold Schmitt konnte rund 500 Besucher  bereits bei der Eröffnung am Ende des Festplatzes vor dem „Polyp XXL“ der Firma Massel statt. Die Schausteller, die zum Teil schon seit Jahrzehnten nach Eppelborn zur Kirmes kommen, an der Spitze Thomas Sonnier der Präsident der Saarl. Schausteller, die Vertreter der Orts- und Gemeinderäte, die Ortsvorsteher der umliegenden Orte, auch von Illingen und Uchtelfangen und Wustweiler, Kreistagsmitglieder sowie Abgeordnete des Landtages, waren der Einladung gefolgt.



Bei herrlichem Sonnen schein wurden durch drei Schüsse des Schützenvereins Hubertus Eppelborn im gesamten Illtal verkündet „Die Kirmes ist eröffnet, die Kerb gehört uuus!“, der neu gewählte Bürgermeister Dr. Andreas Feld schlug das Fass an, mit drei kräftigen Schlägen schoss das kühle Blonde aus dem Fass. Unter der Führung des Ortsvorstehers machen sich die Gäste auf den Rundgang über das große Kirmesgelände bis zum Bahnhof und zurück. Auch wurden einige Fahrgeschäfte getestet, vom Polyp XXL, Musik-Express, MIAMI, Auto-Skooter Jockers, Spin Ball, auch wurde geschossen, Spezialitäten des „Trattoria Venezia“ genossen und auch das feine Kirmeseis geschleckt.

Antrinken im Jahr 2018 vor dem Laufgeschäft RIO der Firma Dietz mit den Ortsvorstehern, der Bürgermeisterin und Schaustellern. 

Dann wurde vier Tage ordentlich Kirmes gefeiert, mit vielen begleitenden Aktivitäten, auch kulturelles Begleitprogramm genannt. Dazu gehörte auch die heimatgeschichtliche Ausstellung in der levo Bank, die Messe mit den Schaustellern in St. Sebastian, das Platzkonzert des IVE, Wutze-Umzug des Prümburger Bürgerclubs am Dienstag, Jahrmarkt und am Ende das wieder ganz tolle große Feuerwerk zum Abschluss am Dienstagabend gegen 22.00 Uhr.




Ein Mitbürger unserer Gemeinde, Andreas Bick, hat als Kind auf der Pfingstkirmes in Eppelborn das damalige Pony-Reiten gemalt, auch dieses Erlebnis, wenn es heute noch angeboten würde.  Interessant, wie sich Kinder mit der Kirmes schon beschäftigt haben.    
Die Pfingstkirmes 2021 werden wir wieder feiern, wie wir es seit vielen Jahren tun. Der Bürgermeister und der Ortsvorsteher werden alles daran setzen, die Kirmes im kommenden Jahr wieder so richtig krachen lassen. Darauf freuen sich beide schon jetzt, die Vorbereitungen werden unverzüglich beginnen!        

Dienstag, 26. Mai 2020

Madelinde Karoline Trunk aus der Rathausstraße wurde 95 Jahre alt



Großrosseln-Emmersweiler ist die eigentliche Heimat von Frau Madelinde Karoline Trunk, jedoch ist sie vor elf Jahren zu Ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter nach Eppelborn gezogen, hier fühlt sie sich auch sehr wohl, wie sie an ihrem Ehrentag dem Ortsvorsteher erzählte. Von Emmersweiler erzählt sie, dass jährlich eine Lichterprozession stattfinde, die weit über die Grenzen des Ortes bekannt sei.
Sie war die älteste von sechs Kindern, vier Geschwister sind bereits verstorben, ihre jüngste Schwester ist heute 83 Jahre alt. Ihr Mann ist bereits 1998 verstorben. Der heimische Garten mit 2000 Quadratmetern, aber auch ihre Handarbeit waren ihre großen Leidenschaften.



Ortsvorsteher Berthold Schmitt gratulierte Madelinde Karoline Trunk zum 95. Geburtstag in ihrer Wohnung in der Rathausstraße recht herzlich. Er wünschte ihr alles Gute für die kommenden Jahre, vor allem Gesundheit und dass es ihr in Eppelborn weiter gefallen möge. Zu ihrem Jubiläum gratulierten auch neben ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter ein Enkel und ein Urenkel.