Mittwoch, 3. Juli 2019

Willi Hauck bereits 40 Jahre auf der Pfingstkirmes in Eppelborn




Seit 40 Jahren kennen die Eppelborner die Mandelbrennerei Willi Hauck in Eppelborn auf der Pfingstkirmes in Eppelborn. Er bietet die ganze Palette an Süßwaren in hervorragender Qualität, er brennt seine Mandeln noch selbst, worauf er sehr stolz ist. Aber auch Popcorn, Nougat und Magenbrot gehört zu seinen Spezialitäten, ebenso die bei Kindern sehr beliebte Zuckerwatte. Für die etwas größeren hat er aber auch Lebkuchenherzen in allen Größen und Aufschriften für seine treue Kunden parat. Seine Frau unterstützt ihn stets bei seiner vielfältigen Tätigkeit. Seit einigen Jahren gehören zu seinem Angebotsspektrum auch bunte Luftballons mit Helium gefüllt.



Ich gratulierte als Ortsvorsteher von Eppelborn dem Schausteller Willi Hauck jun. wie er auch genannt wird, zu seinem 40-jährigen Engagement auf der Eppelborner Pfingstkirmes. Er lobte seinerseits die große Pfingstkirmes in Eppelborn gehöre zu seinen besten und größten Veranstaltungen im Jahreskalender der Volksfeste und Kirmessen im Saarland. In Eppelborn sei eben alles stimmig und das Engagement des Ortsvorstehers und der Verwaltung seien hier vorbildlich.   

Donnerstag, 27. Juni 2019

Pfingstkirmes 2019 erfolgreich - Pfingstmontag im Zeichen der Messe mit Schaustellern und dem Platzkonzert des IVE auf dem Marktplatz - großes Kirmestreiben auf der großen Festmeile



Schon am frühen Morgen um 9.00 Uhr fanden sich ca. 10 Schaustellerinnen mit Ortsvorsteher Berthold Schmitt mit seinem Stellvertreter Hans Nicolay vor der Kirche ein. Sie gingen gemeinsam in die Pfarrkirche St. Sebastian und nahmen vor dem Marien-Altar Platz. Pastor Johannes Schuligen, der Pfarrverwalter für die Pfarrei, begrüßte die Gruppe recht herzlich vor der Messe und bedankte sich für die Mitwirkung an diesem Festhochamt am Pfingstmontag. Helga Jockers las wie seit 25 Jahren die beiden Lesungen aus der Apostelgeschichte, die erste Lesung von Paulus bei seinem Besuch in Ephesus und die zweite ebenfalls von Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom. Beide bezogen sich auf den Empfang des Heiligen Geistes und die Frage, wer sie getauft habe.  Acht Fürbitten trugen die übrigen Frauen vor, wobei eine Fürbitte auch für alle Schausteller und ihre Familien vorgetragen wurde. Und für alle, die sich bemühen anderen eine Freude zu machen und für die vielen Besucher der Pfingstkirmes, um gelungene Tage. Schöner hatte man den Sinn der Kirmes nicht ausdrücken können.



Unser Foto zeigt Pfarrer Johannes Schuligen mit Diakon Markus Kron und vielen Messdienern vor dem Hochaltar der Pfarrkirche St. Sebastian beim Schlussgebet.
Am Pfingstmontag findet um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz das Platzkonzert des Instrumentalvereins statt. In diesem Jahr herrschte ideales Wetter und der Besuch war sehr groß. Die Musikkapelle spielte viele bekannte und beliebte Musikstücke, das Publikum klatschte begeistert Beifall.



Die Kapelle des IVE spielte auf dem Eppelborner Marktplatz zum Platzkonzert auf. Immer ein beliebter Treffpunkt an der Eppelborner Kirmes. Auch viele Gäste sind ja in diesen Tagen in Eppelborn, auch viele Verwandte, die es immer wieder an Pfingsten nach Eppelborn zieht. Am Stand des Fußballvereins Eppelborn sowie vor dem Eiscafé Venezia tranken viele ihren Frühschoppen zum Konzert oder einen Cappuccino oder einen der beliebten Eisbecher.
Wir werden in der nächsten Woche noch einmal über die Pfingstkirmes und zwar dann über den Pfingstdienstag den 3. Pfingstfeiertag in Eppelborn  berichten, wie es Ortsvorsteher Berthold Schmitt immer ausdrückt.   
    


Pfingstkirmes 2019 erfolgreich – tolle Stimmung – guter Besuch – Wetter viel besser als gemeldet!
Am Samstagmorgen war der Himmel noch verhangen, es sah ganz nach Regen aus, jedoch am Nachmittag – pünktlich vor Kirmesbeginn schien die Sonne. Uns so konnte Ortsvorsteher Berthold Schmitt vor großem Publikum vor dem Polyp XXL die Pfingstkirmes feierlich eröffnen. In seiner Begrüßung konnte er auch zahlreiche  Gäste begrüßen. Er lobte das gute Verhältnis zu den Schaustellern, er dankte allen in der Verwaltung, Baubetriebshof, auch dem DRK, der Feuerwehr und der Polizei für ihre Mitwirkung an der Kirmes in Eppelborn.
Der Präsident des Schaustellerverbandes des Saarlandes Thomas Sonnier hob hervor, dass diese Pfingstkirmes zu den größten Veranstaltungen dieser Art im Saarland gehöre, mit 54 Zulassungen sei sie sogar etwas größer als die Mai-Kirmes in Saarbrücken in diesem Jahr gewesen. Er lobte das gute Verhältnis und die kurzen Wegen zum Ortsvorsteher und zur Verwaltung allgemein. In Eppelborn stimme eben alles, was bei einer so großen Veranstaltung notwendig ist. Dies führe dann auch zu dem Erfolg – für die Gemeinde und die Schausteller.



Thomas Sonnier und Ralf Jockers vom Schaustellerverband ehrten Ortsvorsteher Berthold Schmitt für seine 25-jährige unermüdliche Tätigkeit für die Eppelborner Pfingstkirmes. Sie überreichten ihm einen Zinnteller mit Widmung für 25-jährige Tätigkeit als „Kirmesvater“ für die größte Dorfkirmes im Saarland. Auch verliehen sie ihm die Goldene Ehrennadel des Verbandes sowie eine Krawattennadel. Der Ortsvorsteher trug auch bei dieser Eröffnung wieder die Krawatte mit dem Riesenrad als Symbol der Kirmes. Er antwortete, er sei selten sprachlos, bedanke sich jedoch ganz herzlich bei den Schaustellern, die immer wieder in Eppelborn gastierten.
Den sog. Wechselplatz, wo in diesem Jahr der Polyp XXL stand, habe er nach dem Verkauf der Krake „Monster“ seit 1998 als Platz frei gehalten, wo immer eine besondere Attraktion platziert wird, entweder ein ganz neues großes Fahrgeschäft oder besondere Fahrgeschäfte, die oft im Saarland oder im mittleren Saarland noch nicht gefahren sind, so z. B. Riesenräder, Achterbahnen, die Wasserbahn, Free-Full-Tower, CHAOS oder RIO und viele andere besondere Geschäfte, oft aus anderen Teilen des „Reiches“, wie die Saarländer Bundesdeutschland oft noch nennen. 



André Massel sprach für die Familie Massel, die in diesem Jahr mit dem großen Polyp XXL auf dem Wechselplatz gestanden hat. Er freute sich, mit diesem Fahrgeschäft einmal in Eppelborn stehen zu können, Andy Massel meinte, seine Familie komme bereits in der 4. Generation nach Eppelborn.
Mit drei ganz kräftigen Böllerschüssen durch den Schützenverein Hubertus Eppelborn wurde die große Kirmes für alle im Illtal hörbar eröffnet.



Mit drei kräftigen Schlägen schlug Dr. Andreas Feld das Fass Bier an, damit war die Kirmes 2019 endgültig eröffnet. Das kühle Blonde schmeckte den Besuchern und Gästen. Fotos: Michael Jungen.
Über die weiteren Tage der Kirmes, vor allem am Pfingstmontag die Messe mit den Schaustellern und das Platzkonzert werden wir in der kommenden Woche berichten. Ebenso über den Pfingstdienstag, den 3. Pfingstfeiertag in Eppelborn. 

Mittwoch, 29. Mai 2019

Pfingstkirmes in Eppelborn - Ausstellung über "Grußkarten unserer Ortsteile erzählen"



In einem Pressegespräch, zu der ich als Ortsvorsteher ins Café Resch eingeladen hatte, wurde die diesjährige Ausstellung in der levoBank vorgestellt, diese ist ab 07. Juni dort in den Schalterräumen zu sehen. Eine Eröffnungsfeier abends findet in diesem Jahr nicht statt. Das Motto ist entnommen dem Buch, das Hans Günther Maas und Ernst Morbe im vergangenen November herausgebracht haben mit dem Titel „Von Dorf zu Dorf“.





Helmut Groß und Willibald Bonner suchen immer die Bilder aus, scannen diese ein, vergrößern diese auf das Maß für die Ausstellung, ziehen diese auf und hängen diese an die Stellwände, die die Gemeinde immer zur Verfügung stellt.
Die diesjährige Ausstellung vermittelt durch die alten und jüngeren Ansichtskarten einen heimatgeschichtlichen Überblick über markante Gebäude und Straßen unserer Ortsteile. Es sind Karten dabei von allen Ortsteilen.  
Die beiden Aufnahmen zeigen einmal die "Kaiserstraße" zu Beginn des 20. Jahrhunderts, das ist die heutige Rathausstraße - und zwar das Teilstück vom Rathaus in Richtung Bubach aufgenommen. Man beachte den Straßenausbau, für jene Zeit gedacht für Pferdefuhrwerke. Die zweite Aufnahme zeigt eine Panoramaaufnahme des Ortes Eppelborn in den 20-er Jahren, links die stolze Kaisereiche, die auf drei Etagen Gäste aufnehmen konnte. Auf der oberen Plattform soll auch der damalige Gemeinderat unter Bürgermeister Schwan zuweilen getagt haben, man sagt, nicht nur zu Sitzungen des Rates. Unten rechts auf der Ansichtskarte ist die Pfarrkirche St. Sebastian zu sehen. Das jetzige große Hauptschiff entstand 1911, der Turm wurde bereits 1760 eingeweiht. 
Es gibt aber bei dieser sehr schön zusammengestellten Ausstellung aus einer großen Sammlung besonders von Enst Morbe eine viel größere Anzahl von schönen Ansichtskarten der letzten 120 Jahre, auch von allen Ortsteilen unserer Gemeinde. Es lohnt sich, die Ausstellung, die ab Freitag, 7. Juni, gezeigt wird, in den Schalterstunden der levoBank in Eppelborn anzusehen, sie wird dann bis zum 28. Juni dort zu sehen sein.        




Unser Foto zeigt die Vorstellung der diesjährigen Pfingstausstellung, hier präsentieren Heinrich Sonnier, ehemaliger Präsident des Schaustellerverbandes, der Präsident des Schaustellerverbandes Thomas Sonnier, die ehemalige Geschäftsführerin des Verbandes Helga Jockers, Willibald Bonner, Helmut Groß, Hans Günther Maas vom Förderkreis Heimatkunde und Denkmalschutz sowie ich als Ortsvorsteher von Eppelborn und Hans Nicolay, Stelllv. Ortsvorsteher.

Samstag, 25. Mai 2019

Quo vadis Ortsmitte Eppelborn - nur noch Rest-Sanierung von rund 2.400 m²



Zum nächsten Schritt der Ortskernsanierung in Eppelborn braucht es endlich wieder Taten statt Ankündigungen







Mit einem Paukenschlag der bis heute nachhallt, begann 1976 in Eppelborn eine Offensive zur Ortskernsanierung: Der alte Bauhof mit Baustofflager und grauen Brachflächen voller Unkraut verschwand und neues Leben begann mitten in Eppelborn. Mit dem Amtsantritt von Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz nahm das Projekt, das unter seinem Vorgänger Karl Eckert begonnen wurde, an Fahrt auf.  Dort wo nichts war, entstand ein Marktplatz, entstanden Geschäfte, die Saar-Bank und die Sparkasse. Es entstanden Wohnungen und Praxisräume für Allgemein- und Fachärzte.
Es entstanden die kleine Gaststätte "Schlupfwinkel" und das Eiscafé Venezia, weitere Dienstleister und Geschäfte zogen ein. Leitinvestitionen waren übrigens damals schon die Ansiedlung der beiden Discounter ALDI und LIDL, die auch in anderen Gemeinden als sogenannte Frequenzbringer damals wie heute immer wieder Schrittmacher neuer Entwicklungen waren.
Die CDU und Fritz-Hermann Lutz gaben sich mit diesem ersten großen Abschnitt der Zukunftsvision Dorfmitte Eppelborn nicht zufrieden. Sie spürten, dass die zunehmende Mobilisierung neuer Anforderungen an eine Gemeinde stellte: Es wurden nicht mehr benötigte Bahnflächen angekauft, aus einem alten Güterbahnhof wurde ein neuer, zentral gelegener Parkplatz, der seither um Pfingsten herum als Festplatz für die Eppelborner Pfingstkirmes, bis heute die größte Dorfkirmes im Saarland dient. Auch Open-Air-Konzerte fanden dort bereits statt. Es folgte die Erschließung des Gewerbegebietes am Güterbahnhof, die Ansiedlung der Bildhauerei Pink, des Penny-Marktes, einer Auto-Werkstatt mit Waschstation, das alte Bahnhofsgebäude wurde durch private Investoren saniert und das gesamte Umfeld neu gestaltet.


Die Entwicklung im Herzen ging Schlag um Schlag weiter. Der überwiegend CDU-geführte Gemeinderat nutzte jedes Förderprogramm, Ortsvorsteher Berthold Schmitt und Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz schafften Zuschüsse aus Saarbrücken und Berlin heran und lockten private Investoren nach Eppelborn, während gleichzeitig eine bestens aufgestellte Verwaltung mit hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür sorgten, dass stetes rechtzeitig alle Formalitäten erledigt, alle Planungen auf dem neuesten Stand und alle Genehmigungsverfahren am Laufen waren.
Jedes neue Jahrzehnt brachte neue Entwicklungen, denn schon bereits während rund um Markt und Bahnhof Neues entstand, wurde gleichzeitig auch westlichen Teil des Ortskerns, vom Kirchplatz bis weit in die Rathaussstraße hinein, nicht gekleckert, sondern geklotzt:
Alte marode Bausubstanz verschwand, aus einem alten ASKO-Markt an der Kreuzung Koßmannstraße/Kirchplatz wurde mit dem sogenannten BEROMA-Haus ein neues Wohn- und Geschäfts- und Ärztehaus mit Apotheke, gegenüber erweiterte sich die LEVO-Bank und ein weiteres neues Gebäude dort entstand nebenan und beherbergt heute Büroräume und das Bistro "Einstein". Auf der anderen Straßenseite siedelte sich das Hotel "Eppelborner Hof" an, weiter unten später der Finsterwaldeplatz gebaut.

Mit vereinten Kräften gelang es, dieses Mal wieder auf der anderen Seite des Ortskernes, einen Träger zu finden, der aus dem alten Kloster das heutige Seniorenheim St. Josef machte und dieses immer wieder ausbaute.  


Nur noch kleine aber wichtige ungeordnete Fläche von rund 2.400 m²

Eine Herausforderung ist nur noch der Bereich zwischen Big Eppel und Marktplatz (rund 2.400 m²). Für diesen Bereich gab es bereits zwei Bebauungspläne, der letzte ist 2012 in Kraft getreten. Bei einem konsequenten sanierungsrechtlichen Verfahren wäre dieser in den letzten sieben Jahren umgesetzt worden. Aber die derzeitige Rathausspitze wollte diesen Bebauungsplan von Beginn an nicht, obwohl dieser nach einem  Architektenwettbewerb entstanden war und die Zustimmung des Ortsrates und aller Fraktionen im Gemeinderat 2012 fand.
Nahezu im Jahrestakt wurden neue Bebauungen geplant, berechnet und  begutachtet. Von Seniorenwohnparks wurde gesprochen und von Bebauungen mit Geschäften und Wohnungen, um dann das nächste Gutachten in Auftrag zu geben und dann wieder eine neue Planstudie zu erstellen.
 Ein neuer Bebauungsplan ist noch nicht einmal in Auftrag gegeben, geschweige denn eine Machbarkeitsstudie für die neueste Idee aus dem Rathaus: ein "neues kulturelles Zentrum". 
Wer also von Stillstand spricht, sollte einen Blick auf die vergangenen sieben mageren Jahre werfen, statt auf die unglaublichen 43 Jahre zuvor. Geredet wurde in diesen sieben Jahren viel, es wurde angekündigt und bei jedem neuen Neujahrsempfang neue Versprechen gemacht. Gemacht wurde wenig.




Märkte-Politik in Eppelborn gescheitert   
Nur die CDU in Eppelborn garantiert übrigens auch ein zukunftssicheres Konzept für unsere Märkte in Eppelborn. ALDI und LIDL waren in früheren Zeiten Schrittmacher einer Entwicklung und wir wollen auch heute wieder das Unternehmen ALDI als Frequenzbringer nutzen, um mit einem größeren Markt wieder Menschen zum Einkaufen nach Eppelborn locken.  ALDI wird mittelfristig nur den Standort Eppelborn halten können, wenn sie die Standardgröße des Konzerns von 1.200 m² auch in Eppelborn erreichen kann, dazu muss für diesen Discounter das Parkproblem dauerhaft gelöst Nahezu im Jahrestakt wurden neue Bebauungen geplant, berechnet und  begutachtet. Von Seniorenwohnparks wurde gesprochen und von Bebauungen mit Geschäften und Wohnungen, um dann das nächste Gutachten in Auftrag zu geben und dann wieder eine neue Planstudie zu erstellen.
 Ein neuer Bebauungsplan ist noch nicht einmal in Auftrag gegeben, geschweige denn eine Machbarkeitsstudie für die neueste Idee aus dem Rathaus: ein "neues kulturelles Zentrum". 
Wer also von Stillstand spricht, sollte einen Blick auf die vergangenen sieben mageren Jahre werfen, statt auf die unglaublichen 43 Jahre zuvor. Geredet wurde in diesen sieben Jahren viel, es wurde angekündigt und bei jedem neuen Neujahrsempfang neue Versprechen gemacht. Gemacht wurde wenig.

 „Neues Kulturzentrum“ gegenüber Big Eppel?
Nun schlägt die Spitze des Rathauses, wie erwähnt, ein ominöses „Kulturzentrum“ vor „mit Bundes- und Landesfördermöglichkeiten bis zu 90 %“. Von EU-Zuschüssen ist neuerdings nicht mehr die Rede. Eine Bestätigung dieser Zusagen fordern der Ortsrat Eppelborn und die CDU-Fraktion im Gemeinderat Eppelborn seit über zwei Jahren, es liegt den Räten nichts  nichts dergleichen vor. Neue Aussagen des zuständigen Ministers Klaus Bouillon zufolge können solche Projekte nie voll in diesen Höhen bezuschusst werden, es würden wohl erkleckliche Summen (evtl. Millionen Euro) an der Gemeinde hängen bleiben.
Doch was genau ist mit dem „neuen Kulturzentrum“ gemeint? In den Plänen zu einem städtebaulichen Konzeptes des Architekten Jens Stahnke ist ein Gebäude mit „Jean-Lurcat-Museum“ gekennzeichnet. Bis heute fehlt hierzu eine konkrete Raumplanung, nur über die Größe des Ausstellungsraumes wird fabuliert. Eine Kostenschätzung für den Bau fehlt, eine Kalkulation der Folgekosten für Personal und Unterhaltung ebenso.
Die "trockenen Tücher" in denen alles längst laut Aussagen von der Rathausspitze sein soll, sucht man vergebens.
Das will die CDU nun ändern. Mit einem neuen Bürgermeister wollen wir endlich wieder Bewegung in die Entwicklung unserer Gemeinde bringen und anpacken für Eppelborn.
werden. Dies geht nur an einem neuen Standort. In dieser Kombination wird auch ein Drogerie-Markt nach Eppelborn kommen, dieser braucht ein Markt-Umfeld, um bestehen zu können. Dies kann jeder in Tholey, Lebach, Merchweiler usw. sehen. Wenn Eppelborn hier nicht den Anschluss verlieren will, muss hier gehandelt werden.
Ich begrüße es sehr, dass der CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt Dr. Andreas Feld diese Fragen zur Chefsache machen will, mit seiner Vernetzung in der Regierung wird Eppelborn sicherlich wieder Anschluss an die Entwicklung finden.    


Mittwoch, 15. Mai 2019

Kohlenlore 25 Jahre Am Güterbahnhof in Eppelborn - völlig renoviert von der IGBCE-Ortsgruppe



In mühevoller Arbeit restaurierten aktive Mitglieder der Industrie-Gewerkschaft Bergbau Chemie und Energie, Ortsgruppe Eppelborn, die Kohlenlore, die auf dem freien Platz vor dem WASGAU-Markt steht. Wie Vorsitzender Martin Buchmann bei der Begrüßung in einem Zelt vor der Lore ausführte, will seine Gewerkschaft die Tradition des Bergbaus in guter Erinnerung halten. Vor 25 Jahren hat die Gewerkschaft im Ortsrat Eppelborn einen Antrag gestellt, eine Kohlenlore aufzustellen. Man habe auf Vorschlag des Ortsvorstehers diesen Platz gefunden, der täglich von vielen Bürgern gesehen wird.



Unser Foto zeigt, dass viele Gäste, auch viele Ehrengäste der Einladung der IGBCE gefolgt sind, wenn auch in strömendem Regen, dieses Jubiläum mit Mitglieder der Gewerkschaft zu feiern. Es gab natürlich neben dem Glas Sekt auch Bier und Rostwurst zu Preisen wie anno dazumal. Ortsvorsteher Berthold Schmitt überreichte auch ein Geldehrengeschenk des Ortsrates, um die Kosten der Renovierung der Lore zu decken. Er bedankte sich bei den Mitgliedern für ihre Arbeit, er befürworte sehr, die Tradition des Bergbaues auch in unserem Ort Eppelborn zu pflegen. Viele Bürger dieses Ortes und dieser Gemeinde haben in den Gruben der damaligen Saarbergwerke hart gearbeitet und damit sich und ihre Familie ernährt. Unsere Hochachtung gilt diesen Arbeitern im Bergbau, die oft unter Lebensgefahr die Kohle an die Erdoberfläche gebracht haben. Der Ortsvorsteher von Bubach-Calmesweiler Werner Michel war auch unter den Gästen, ebenso Dr. Andreas Feld für den Gemeinderat Eppelborn.  
Der heuteigen Ortsgruppe der IGBCE wünschte der Ortsvorsteher alles Gute und eine gute Betreuung ihrer Mitglieder, wie Vorsitzender Buchmann erklärte, sind viele junge Mitglieder heute in der Saar-Gummi-Industrie oder in chemischen Werken tätig. Hier kann man den wirtschaftlichen Wandel sehr gut sehen und erkennen.    


Freitag, 26. April 2019

Glückwünsche zur Erstkommunion ein Eppelborn



Ich beglückwünsche alle Kommunionkinder, die am vergangenen Ostermontag in der Pfarrkirche St. Sebastian in Eppelborn zu ihrer Ersten Heiligen Kommunion.



Feierliche Kommunionfeier vor dem Hochaltar der Pfarrkirche St. Sebastian in Eppelborn am Ostermontag, 22. April 2019.  Zelebriert wurde die feierliche Messe von Pfarrverwalter Johannes Schuligen, an der Orgel war Uwe Alter. 

Ich wünsche Euch vor allem, dass ihr dieses Erlebnis der Erstkommunion Euer ganzes Leben mitnimmt und Euch hiervon leiten lässt.