Donnerstag, 27. August 2015

Eppelborn: Im zentralen Ort haben 36 Flüchtlinge vorläufig neue Heimat gefunden


In fünf Häusern wohnen derzeit insgesamt 36 Personen in Eppelborn, also im zentralen Ort, ohne die weiteren Flüchtlinge, die in Humes, Dirmingen, Wiesbach und Bubach-Calmesweiler untergebracht sind, in der Gemeinde insgesamt derzeit 109. In der nächsten Woche erfolgt eine weitere Zuteilung durch die Landesaufnahmestelle in Lebach, so dass dann ca. 130 Flüchtlinge hier in unserer Gemeinde eine vorläufige Heimat gefunden haben.

 
Hier im Eichenweg in Eppelborn wurden die ersten Flüchtlinge untergebracht. Insgesamt in sechs Häusern in vier Straßen haben die 36 Personen in Eppelborn zumindest eine vorläufige Bleibe gefunden.  

In einem Gespräch mit Diakon Hugo Naumann, der sich im Auftrag der Katholischen Kirchengemeinde um die Flüchtlinge intensiv kümmert, er koordiniert auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, derzeit rund 15 an der Zahl. Diese wirken auf vielfältige Art in der Betreuung mit, dies beginnt mit Hilfe bei der Wohnungseinrichtung mit Geschirr, Kleidern, Bettbezügen, aber auch mit Kinderwagen, Maxi-Kosi und Spielzeug.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind auch behilflich bei Sprachunterricht, Behördengängen und Arztbesuchen. Von den 36 Personen in Eppelborn sind ca. 10 Kinder, die bereits teilweise in den Kindergarten gehen. Die schulpflichtigen Kinder werden eingeschult und brauchen auch Hilfe und Unterstützung. Beim Sprachunterricht haben sich zwei ehemalige Lehrer in Eppelborn bereit erklärt, mit den Kindern zu lernen.

Auch das Job-Center wurde schon aufgesucht in Begleitung von Helfern. Viele der Flüchtlinge, so Diakon Naumann, sind gut ausgebildet, haben Handwerksberufe oder gar akademische Bildung. Dies sind auch gute Voraussetzungen für eine dauerhafte Integration, so Ortsvorsteher Berthold Schmitt in seinem sehr informativen Gespräch mit Hugo Naumann. Dieser engagiere sich über alle Maßen in unserer Gemeinde für die Flüchtlinge – gemeinsam mit den freiwilligen Helfern. Der Ortsvorsteher dankte ihm ausdrücklich mit seinen Helfern für diese wertvolle Tätigkeit im Sinne unserer Gemeinschaft in den Dörfern unserer Gemeinde. Er dankte auch der „Eppelborner Tafelrunde“ unter ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Rau, die die Flüchtlinge wie auch unsere deutschen Bedürftigen mit Lebensmittel wöchentlich versorgen. Damit leisten sie auch einen wichtigen Beitrag zur Versorgung und Integration unserer neuen Bewohner.

Erfreulich ist, so Ortsvorsteher Berthold Schmitt, dass es eine große Akzeptanz der Bevölkerung in Eppelborn (in allen Ortsteilen) gegenüber den Flüchtlingen gebe. Hier werden die auf lebensgefährlichem Wege zu uns gelangten Flüchtlinge, die einer Hölle in ihrer Heimat, z. B. in Syrien, Irak oder Eritrea, entronnen sind. Entweder kamen sie über den Landweg der Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn nach Deutschland oder über den lebensgefährlichen Seeweg auf gefährlichen Kähnen und Booten über Lybien und das Mittelmeer über Italien und Frankreich nach Deutschland. Vielfach leiden sie unter Traumata  nach den Bombardements in der Heimat oder gefährliche Fluchtwege. Es ist unsere menschliche und christliche Pflicht, diesen Menschen zu helfen. Für Fremdenfeind-lichkeit darf bei uns kein Platz sein.      
Diakon Naumann konnte zur Unterstützung der Flüchtlinge ein Konto einrichten, worüber er dringende Hilfe schnell und unbürokratisch lösen kann, auf dieses Konto können auch Spenden überwiesen werden von Personen, Gruppen, Vereinen und auch Firmen. Auf Wunsch stellt er auch Spendenquittungen aus: Kto. Nr. 45 05 10 – BLZ 593 930 00 levoBank eG.        

Tag der Jugend 2015 - wieder großes Angebot der Eppelborner Vereine


Von Kart-Fahren des MSC auf dem Parkplatz des Wasgau-Marktes bis zur großen Springburg der Jungen Union oder das Nagelklopfen des DGB gab es beim diesjährigen Jugendtag wieder alles, was das Kinder- oder Jugendherz begehrt.

 
Morgens spielte bereits das Duo Rü-Jupp-Mix auf dem Marktplatz, ab 13.00 Uhr präsentierten sich dann die Eppelborner Vereine. Der Partnerschaftsverein Eppelborn-Finsterwalde veranstaltet jeweils einen Luftballonwettbewerb, ca. 50 bis 60 Ballons kommen jeweils zurück, einzelne flogen schon 400 km Luftlinie. Beliebt war auch das Kinderschminken des Jugendrotkreuzes (JRK). Die Leiterin Petra Schäfer betonte, bei den jüngeren Kindern seien Prinzessin oder Blumenmädchen sehr beliebt, bei den etwas ältern ab 12 – 14 Jahren das Aufmalen von Wunden. So ließ sich Justin eine „echte Wunde“ über dem Auge aufmalen anstatt als Superheld geschminkt zu werden.

Foto

Die Springburg der Jungen Union ist immer sehr beliebt bei den Kindern, ab 15.00 Uhr war dann die Zaubershow mit Saabra-Kadabra angesagt. Leider nieselt es dann, auch ein Regenschauer überraschte die jungen Besucher. Trotzdem trommelte die Samba-Trommelgruppe Haus Hubwald auf dem Platz – und vertrieb den Regen! Das Fest endete 2015 mit Pop und Rock Cover „Copy & Paste“. Auf ein Neues im Jahre 2016!

Sonntag, 23. August 2015

La Notte Italiana - auch 2015 voller Erfolg - Marktplatz mit 1.000 Besuchern!


Auch in diesem Jahr gab es wieder Neues im Angebot in der Italienischen Nacht auf dem Marktplatz in Eppelborn: „Cannoli und Mandorla“ hatte ein Feinkoststand anzubieten, typisch sizilianische Spezialitäten, süßes Gebäck mit Nüssen und Cremefüllungen verwöhnten die Gaumen der Besucher.  


Aber in einem Zelt mit Zwiebeldach gab es feine Arancini von Francesca Vecchio, die aus Neunkirchen kam. Unser Foto zeigt sie beim Verkauf der feinen Arancini. Ihr „Mann am Grill“ hatte beim Besuch des Ortsvorstehers schon fünf Kilogramm von der feinen Salcicia über den Rost gedreht, feine sizilianische Bratwürstchen, natürlich mit anderem Rezept gemacht als unsere Bockwürste, aber auch sehr fein, eben eine Spezialität. Der Ortsvorsteher kannte diese bereits von einem Grillabend in Sizilien.


Freundliches Personal bot den Besuchern kleine Stücke an zum Probieren. In der Regel führte dies zum Kauf. Giacomo Santalucia erklärte, in Italien würden auf solchen Plätzen auch diese feinen Spezialitäten angeboten. Ortsvorsteher Berthold Schmitt ergänzte, der Marktplatz habe sich an dieser „Notte Italiana“ zu einem „Piazza Realmonte“  entwickelt. Überall grün-weiß-orange Fähnchen diagonal über den Platz, große Fahnen an den Fassaden herunterhängend über dem Eiscafé Venezia.
Aber es gab auch feine italienische Weine von Stella-Wienkauff in Saarlouis  importiert. Und was natürlich bei einer Notte Italiana in Eppelborn nicht fehlen darf: Pizza und Nudeln von der einheimischen Pizzeria „Romantica“ mit Udo Gatto aus Neububach. Unser Foto zeigt den mit Besuchern gefüllten Marktplatz am 14. August 2015.


Was wäre eine Notte Italiana in Eppelborn ohne italienische und internationale Musik. Natürlich war auch in diesem Jahr die italienische Kult-Band  im Saarland „Da Vinci“ mit ihrem legendären Bandleader Giovanni Burgio wieder zur Stelle und heizte die Besucher kräftig ein.  Weltbekannte Songs von Eros Ramazzotti, Umberto Tozzi und viele andere klangen zwar bekannt aber mit besonderem Flair von der Bühne in Eppelborn.


Nach der ersten Melodienfolge begrüßte Bürgermeisterin Müller-Closset, Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der bis vor einigen Wochen amtierende Bürgermeister von Realmonte Piero Puccio sowie der Präsident des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstituts, Giacomo Santalucia die zahlreich erschienen Besucher. Besucher schätzten knapp 1.000 Besucher. Das Foto zeigt im Vordergrund CDU-Ortsvorsitzender Klaus-Peter Schäfer, Margit und Dr. Stefan Drescher, links Franca Santalucia, Vater und Giuseppe Santalucia auf dem voll besetzten Marktplatz. 
 
Der Ortsvorsteher begann seine Begrüßung italienisch: „Bona Sera, Benvenuti“ und wünschte allen viel Spaß und Freude auf der „Piazza Realmonte“.
Alles in allem war es wieder eine schöne italienische Nacht in Eppelborn, die Besucher waren begeistert, Kritik gab es an der Schalltechnik, die nicht bis in die hinteren Ränge durchdrang. Dies hing an der Höhe der Lautsprecher-Boxen, dies wird im kommenden Jahr verbessert, versprach Ortsvorsteher Schmitt.               

Donnerstag, 6. August 2015

Italienischer Sommer 2015 - Ausblick und kleiner 'Rückblick


 
Vom 6. Bis 14. August 2015 findet wieder in Eppelborn der Italienischer Sommer statt. Das italienische Klima mit Temperaturen zwischen 25 und 39 Grad Celsius ist ja in diesem Jahr bereits seit Juni gesichert. Die Prognosen sagen auch für die kommenden acht Tage wieder solche hochsommerlichen ja sogar tropischen Temperaturen voraus.
 
 
Die Eröffnung der Woche mit der Ausstellung „Realmonte – Sizilianische Momente“ in den Schalterräumen der levoBank ist bei Erscheinen dieses Nachrichtenblattes bereits gelaufen, diese wird jedoch noch bis zum 21. August dort zu sehen sein. Sehr schöne besondere Fotos zeigen die wunderbare Landschaft und das Meer in Sizilien – hier speziell in und um unsere Partnerstadt Realmonte.  

 

In diesem Jahr werden die Lokale und Restaurants De Luca, Café-Bistro CULT und die Gaststätte Sorrento sowie das Eiscafé Venezia sich wieder beteiligen und sich in italienischer Dekoration, besonderen Speisekarten und Angeboten präsentieren. Hier ein Foto beim Besuch der Arbeitsgemeinschaft Italien. Sommer im Jahre 2011.

 

In den Jahren 2005 und 2006 begannen die Italienischen Wochen in Eppelborn mit einem aus heutiger Sicht sehr bescheidenen „Arkaden-Festen“. Eine kleine Kapelle mit 2 Personen spielten in den Arkaden zwischen Eiscafé und Schlupfwinkel. Unser Foto zeigt v. l. Giacomo Santalucia, Massimo Muci vom Eiscafé Venezia, Ortsvorsteher Berthold Schmitt und Conny Fries, damalige Wirtin des „Schlupfwinkel“.  Seitdem hat sich der Italienische Sommer zu einer Großveranstaltung entwickelt. Damals hat bis zum Jahr 2013 eine kleine Gruppe „AG Italienischer Sommer“ zusammen mit de Deutsch-Italienischen-Bildungs- und Kulturinstitut dieses Fest organisiert. Die „Notte Italiana“ wurde von der CDU-Eppelborn organisiert und durchgeführt. In diesem Jahr hat die Gemeinde Eppelborn und das „dibk“ die Gesamtorganisation übernommen.      

 

„Da Vinci“ ist die Kult-Band der Italiener im Saarland und darüber hinaus, sie machen auch Konzerte in Rheinland-Pfalz und waren im verg. Jahr auch in Realmonte in Sizilien und begeistern ihr Publikum immer wieder mit großen Italienischen Hits als auch mit internationalen englischen Songs. Sie werden auch in diesem Jahr wieder in der „Notte Italiana“ auspielen. Vor zwei und drei Jahren waren jeweils ca. 1.200 Besucher auf dem Eppelborner Marktplatz. Keine andere Veranstaltung hat so viele Besucher an einem Abend auf den Marktplatz bebracht!


Die italienische, europäische und deutsche Fahne werden wieder die Fahnenmasten am Big Eppel während der Italienischen Woche schmücken – zum Zeichen, dass Eppelborn wieder bis 14. August fest in italienischer Hand ist! Wir freuen uns alle auf diese schönen Tage!!!  

 
Die Veranstalter der Italientischen Woche 2015 in Eppelborn,, die Gemeinde Eppelborn sowie der Deutsch-Italienische Bildungs- und Kultur-Institut, stellten das diesjährige Programm am Dienstag im Eiscafé Venezia  in einer Pressekonferenz vor. Die SZ berichtet heute ausführlich über den Italienischen Sommer in Eppelborn. Gäste aus Realmonte werden in der kommenden Woche erwartet.     

Mittwoch, 5. August 2015

37. Eppelborner Schmaustage 2015 wieder auf Erfolgskurs


Die diesjährigen Schmaustage waren wieder auf Erfolgskurs. Der Mix an Ständen, Essensangeboten und auch die Auswahl der Musik kamen sehr gut beim Publikum an. Dazu trug auch bei, dass in diesem Jahr am Sonntag ein Bauernmarkt angeschlossen war und der Start des Oldtimer Classic Cup wieder mit den Schmaustagen verbunden war.

Positiv konnte auch angemerkt werden, dass zwei neue Gruppen bzw. Vereine wieder dabei waren, der Förderverein für das Seniorenzentrum sowie Illtalerland e. V., diese boten eine Verlosung an mit Hauptgewinnen wie eine Ballonfahrt im levoBank-Heißluftballon, ein Fass Bier sie wie einige Illtalerland-Wandersets.

 

Nach den obligatorischen Begrüßungs- und Grußworten von Günter Schmitt, Staatssekretär Stefan Kolling (in Vertretung von Ministerin Monika Bachmann), Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und Ortsvorsteher Berthold Schmitt, den Böllerschüssen des Schützenvereins Hubertus und dem Fassanstich, diesmal von Elfie Klar, trafen sich einige Ehrengäste um das Fass zum Antrinken mit den großen Karlsberg-Porzellan-Maß-Krügen.

 

Tanz-Formationen der Tanzschule Bootz-Ohlmann legten einige schöne Show-Tänze auf die Bühne auf dem Marktplatz. Danach heizten die „Joystix’s“ das Publikum heftig ein. Der Marktplatz war gefüllt mit Besuchern wie seit Jahren nicht mehr!


Das Essensangebot wurde auch vom neuen Förderverein für das Seniorenzentrum mit einem Stand auf dem Marktplatz verbessert, sie boten sehr feinen Flammkuchen an. Unser Foto zeigt Mitglieder des Fördervereins beim Weinausschank an Marlene Schwarzkopf.  

Das Essensangebot war weiter verbessert worden gegenüber den Vorjahren. Von Lyonerpfanne über Schwenker, Rostwurst, Grillhähnchen und Spießbraten, Merget, Gefüllde mit Specksoße, Flammkuchen, Calamares, Pizza und Pasta sowie erstmalig Spanische Spezial Churros war alles angeboten, was das Herz (oder der Gaumen und Magen) begehrte.

 

Die „Bubacher Dorfdudler“ mit ihrem gewaltigen Dirigenten Andreas Trenz spielten zum Frühschoppen und zum Mittagstisch auf und sorgen für gute Stimmung auf dem Marktplatz. „Ilse“ von der Rothstraße überreichte dem Dirigenten eine Flasche Branntwein – für kältere Tage der beliebten Volksmusik-Kapelle.

 

Gut besucht waren die Schmaustage bereits bei der Eröffnung am Samstagabend, hier ein Blick uns Publikum bei der Eröffnung.  

 
Margit Drescher beim Losverkauf für den Verein "Illtalerland", der ebenfalls erstmalig teilnahm - mit einer Verlosung (Hauptpreise Heißluftballon-Fahrt, 1 Fass Bier, Wanderpakete und Porzellan von Villeroy & Boch).
Dazu wurden feine Schnäpse angeboten, trotz der Temperaturen wurden auch diese genossen!
 
 
Oldtimer-Start des ADAC-Saarland Classic Cup um den levoBank-Pokal Am Güterbahnhof. Hinter der Sparkasse starteten ab 12.00 Uhr mittags rund 70 Oldtimer in 5 verschiedenen Altersklassen (Alter der Fahrzeuge). Über 150 Oldtimer aus dem gesamten Saarland, aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden und Westfalen starteten zu einer ansehnlichen Saarlandrundfahrt, die abends auf dem Outreau-Platz in Wiesbach endete. Über die Sieger-ehrung dort werden wir in der kommenden Woche berichten.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Doppelhaushalt im Gemeinderat - und in den Ortsräten (Mitbeteiligung bei Investitionen) - Gebühren und Steuererhöhungen???


Von einigen SPD-Kollegen im Gemeinderat war die CDU-Fraktion sehr enttäuscht. Die CDU hat doch tatsächlich geglaubt, dass die Kollegen der SPD die Vor-Beratungen des Haushalts und der horrenden Friedhofsgebühren-Erhöhungen in den Ortsräten ernst genommen hätten.
 Dies ist jedoch leider nicht der Fall gewesen, sie haben die Ortsräte zu reinen Quasselbuden gemacht.


Wer in  Wiesbach, Humes und Habach zum Beispiel für Vorziehen der Sanierung oder Neubau des Kindergartens stimmt (eine Sanierung ist anerkanntermaßen sehr dringend) , für einen Parkplatz am Wallenborn (Foto Mitglieder der CDU-Ortsratsfraktion Wiesbach mit Adrian Bost und einem Vertreter der Kirchengemeinde im Februar 2014m in der KiTa), Stützmauer unterhalb der Schule im Humeser Ortsrat für dringend hält, ein neues Dach mit Photovoltaikanlage auf dem Bürgerhaus in Habach für dringen hält - und dann im Gemeinderat genau gegen diese Maßnahmen stimmt, die sie im Ortsrat lautstark gefordert haben und mit "Ja" gestimmt haben, verhält sich zumindest unglaubwürdig.

 
Ein besonderer Fall ist Ihr Vorwurf, dass nach Antrag der CDU-Fraktion anstelle des Neubaus einer Kindertagesstätte nunmehr u. a. Grundstücke gekauft werden sollen. Dies stellt jedoch den Gipfel von Unwahrhaftigkeit dar: Diese 150.000 Euro sind auch im Papier der Bürgermeisterin enthalten, das sie im Haushalts- und Finanzausschuss zwei Tage vor der GR-Sitzung vorgelegt hat. Dieses Geld (nicht exakte Summe, einschließlich sonstiger Kosten) benötigt die Gemeinde zum Erwerb eines Grundstückes in der Ortsmitte Eppelborn zur Entwicklung einer angestrebten Neubebauung. In einer evtl. rechtlichen Auseinandersetzung mit Eigentümern ist dieser Haushaltstitel unabdingbar!!! Dies der CDU-Fraktion und dem Ortsrat Eppelborn vorzuhalten und noch aufzurechnen mit der KiTa Dirmingen ist schon ungeheuerlich. Zumal die Beschlüsse des Ortsrates Eppelborn mit den Stimmen von CDU, SPD und AfD gefasst wurden.   Doch durch die Sitzungstaktik der Verwaltung ist diese Position jetzt überhaupt nicht im Haushalt enthalten. Da kann man fast nur noch sagen: Gute Nacht Eppelborn!    

Ich nenne an dieser Stelle die Namen der Kolleginnen und Kollegen der SPD nicht, wenn aber dies jemand in seinem Blog im Internet tut – und dies der reinen Wahrheit  entspricht – handelt dieser doch nicht verunglimpfend. Auch ist dies nicht „ein ganz schlechter politischer Stil, der christlichen Werten widerspricht und unsachlich ist.“ Dies kann jedoch nicht ernsthaft im „Wort zum Freitag“ Seite 3 des Eppelborner „Nachrichtenblattes“ geschrieben werden! Dort sollte objektiv und unparteiisch über Entwicklungen in der Gemeinde berichten können, so war das mit der Verlags-Geschäftsführung bei einem Gespräch im Rathaus erklärt worden bei der Mitteilung, dass die sog. „Parteienseiten“ in Wegfall kommen sollen. Dies ist ja auch dann so geschehen.  

Mir ist zwar bekannt, dass die Wahrheit manchmal hart sein kann, wer sie aber schreibt, widerspricht doch noch lange nicht christlichen Werten und ist auch nicht unsachlich. Es ist eben ganz einfach die Wahrheit! Dies gilt übrigens auch für Veröffentlichungen in den sozialen Netzwerken, dies entspricht der freien Meinungsäußerung und der Pressefreiheit, die im Grundgesetz als Grundrecht gesichert ist! Und es schafft Transparenz, die doch alle Parteien im Wahlkampf groß geschrieben haben!      

Freitag, 19. Juni 2015

Millionen-Steuerverschwendung bei Standort-Entscheidung KiTa in Dirmingen im GS-Bereich


 Obwohl der ehemalige Gemeinderat in Beschlüssen 2013 und 2014 den Standort für die KiTa in Dirmingen bereits für den Standort des Bisherigen Kindergartens der Katholischen Kirche auf dem Rothenberg festgelegt hatte, wurde dieser Beschluss von der Bürgermeisterin und ihrer Verwaltung nicht ernsthaft verfolgt. Die Dirminger SPD und Personal und Vertretung des bisherigen Evangelischen Kindergartens Dirmingen, der von der Gemeinde zwar im August 2014 übernommen wurde hat von Beginn an diese Entscheidung bekämpft!

Und so hat man insgeheim die Pläne weiter verfolgt, im Bereich der Grundschule in der Böllingerstraße  doch noch zu einer KiTa zu kommen. Ursprünglich hatte noch Alt- Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz eine Rahmenplanung machen lassen und überraschend für alle, auch für die damalige CDU-Fraktion im Gemeinderat, auf dem Neujahrsempfang des Jahres 2012 im Big Eppel vorgestellt – Investitionen geschätzt auf 3,5 Millionen Euro. Seit diesem Zeitpunkt spuken diese Pläne in den Dirminger Köpfen, vor aller natürlich bei der SPD. Unter der neuen Bürgermeisterin wurden dann Planungen für ein neues „Kinderhaus“ zwischen der Grundschule und dem Feuerwehrgerätehaus vorgestellt und zur Abstimmung gestellt – Investitionen von mindestens 2,5 Millionen Euro. Dann hat man Überlegungen angestellt innerhalb des GS-Gebäudes und hat nun im Juni 2015 neue Pläne machen lassen.

 
Besuch der CDU-Fraktion im Gemeinderat in der KiTa "Rothenberg" in Dirmingen - völlig funktionierende Einrichtung, die mit kleinem Umbau und kleineren Sanierungen bereits ab Herbst übernommen werden könnte - die Mehrheit im Gemeinderat hat jedoch für die superteure Lösung im GS-Bereich gestimmt! 
 
Dieser neue Plan sieht nun vor, die jetzige Ganztagsbetreuende Schule mit einem Neubau zu erweitern für die neue KiTa, Räume für 3 Gruppen und Ruhe- und Schlafräume (für die Kinder), Räume für die Leitung und Personal, eigene WC-Anlage für die KiTa-Kinder und neue WC-Anlage für die Grundschule, Einglasung des Zwischenbereichs. Der Beschluss umfasst zunächst zwei „Kosten-Bausteine“ – für 2015 insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Dieser 2. Baustein umfasst auch Verbesserungen im Bereich der Schule und Freiwillige Ganztagsbe-treuung. Der erste Baustein soll 1,42 Millionen Euro umfassen und in das Kindergartenprogramm der Landesregierung aufgenommen werden mit Zuschüssen des Landes und Kreises. Der Baustein  2 soll knapp 330.000 Euro kosten und angemeldet (!) werden in ein neues Programm des Landes, das mit 50 % bezuschusst werden soll! Im Baustein 3 sind dann „Energetische Sanierung und Instanthaltungsmaßnahmen von rund 450.000 Euro vorgesehen – im Jahre 2016.

Nun hört sich dies ja gut an: Schule energetisch sichern und verbessern, neue KiTa bauen und Ganztagsbetreuung neu unterbringen (natürlich inklusionsfähig!). Aber: Leider fehlen die Kinder für diese Riesen-Investitionen. Dirmingen hat ab den Einschulungsjahren 2017/18 noch 15 Schüler im Durchschnitt. Dafür werden schon mal 2,3 Millionen Euro investiert, ohne dass das Grundschul-Gebäude energetisch erneuert ist!!! Mit Wiesbach und Humes zusammen sind im GS-Bereich Wiesbach-Dirmingen noch exakt 2 Klassen möglich, d. h. dass nicht nur die Kinder von Humes nach Dirmingen gefahren werden müssen, was die Eltern zunehmend nicht mehr wollen, sondern auch Kinder von Wiesbach nach Dirmingen gekarrt werden! Ist dies sinnvolle Grundschul-Planung. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat sagt: Nein!


Nun eine vergleichende Bewertung, wie ich sie in der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag, 18. Juni 2015 vorgenommen habe: Im Hare 2015 einen Neubau von KiTa-Räumen vorzunehmen, wo eine völlig fertige Einrichtung auf dem „Rothenberg“ vorhanden ist und sofort zur Verfügung steht, ist ein Novum. Nach Auffassung der CDU-Fraktion im Gemeinderat ist dies dazu noch eine gewaltige Millionen-Steuer-Verschwendung.

Zusätzliches Problem: Der Feuerwehr-Lehrsaal soll auf ganze 44 qm schrumpfen, WC-Anlage für Frauen und Männer fällt dem Neubau zum Opfer, muss also an anderer Stelle neu gebaut werden. Nach dem Vorsitzenden der Freien Christdemokraten Werner Michel im Gemeinderat können die Feuerwehrleute in der Borrwieshalle tagen, einen Lehrsaal brauchen diese nicht. Parkplätze werden neu angelegt für die Eltern und Personal der neuen KiTa. Für den „Schulkindergarten“ der Lebenshilfe-Schule ist in der neuen KiTa kein Platz vorgesehen, diese Kinder können nicht dort integriert werden in die Gruppen, weil es ein Schulkindergarten ist!

Auf dem Standort „Rothenberg“ entstehen nach groben Kostenberechnungen des Architekten Lutter Kosen von 1,4 Millionen Euro (einschließlich Immob.-Erwerb). Bei Weglassen von unnötigen Maßnahmen wie Einbau eines Fahrstuhls (!), Mittel für Unvorhergesehenes sowie von Erneuerung von Fenstern und Türen, die bereits energetisch neu eingebaut wurden, wäre noch eine Investition von rund 1 Million Euro notwendig.   Die im zuständigen GR-Ausschuss vorgelegten Kostenberechnungen für Hausmeister waren nach Überprüfung maßlos überzogen und gehen an der Realität vorbei. Offensichtlich wollte man den Standort Rothenberg gleich totrechnen. Der bisherige Pfarrsaal wird umgebaut zu einer gemischten KiGa-Gruppe mit den 6 Krippeplätzen. Die Küche kann übernommen werden (neu eingerichtet, hervorragenden Zustand).

Schlussbemerkungen, die ich auch im Gemeinderat vorgetragen habe:

Wer dieser superteuren Lösung von 2,3 Millionen Euro zustimmt – ohne Schulentwicklungsplan (jedoch nach den vorgelegten Geburtenzahlen weiß man, dass die Dependenz der GS Wiesbach-Dirmingen dort ab den Jahren 2017-18 nicht mehr genügend Schüler haben wird für einen Bestand) verschwendet Steuergelder in Millionenhöhe, ob vom Bund, Land oder Gemeinde!

Dies kann und darf nach Auffassung der CDU-Fraktion im Gemeinderat auch die Saarl. Landesregierung nicht mitmachen – und die Zuschüsse nicht genehmigen.

Hoffentlich erhält die Gemeinde Eppelborn nicht wieder den „Hammer der Woche“ des „Länderspiegels“ des ZDF. Das wäre jedoch noch das Geringste!

Wir hoffen, dass dies alles noch ein vernünftiges Ende finden wird! Ich und die CDU-Fraktion im Gemeinderat wünschen das dem Steuerzahlen und damit uns allen sehr!