Dienstag, 13. Januar 2015
Freitag, 2. Januar 2015
"Alter Markant" in Eppelborn - Dach eingestürzt! - Beginn einer echten Neuordnung der Ortsmitte?
Silvester-Böller
waren es nicht, die den Alten Markant-Markt in der Ortsmitte Eppelborn im
vorderen Teil zum Einsturz gebracht haben. Bei einem Blick von oben auf das Dach,
hatte man bislang den Eindruck, der Teil in Richtung Marktplatz sei eher einsturzgefährdet. Dort hängt der Dach schon eine geraume Zeit durch und steht auch zwischen
Regenfällen unter Wasser. Es wird wohl die nächste Stelle sein, wo das Flachdach
durchbricht.
Zwar sieht man den aktuellen Einsturz nur von oben, jedoch ist die angrenzende Außenwand (zu einer Garageneinfahrt hin) durch den Einbruch des Daches sichtbar nach außen gewölbt.
Die Untere Bauaufsicht (UBA) in Ottweiler hat aus diesem Grund das Umfeld mittels Bauzaun nach außen absichern lassen. Der Baubetriebshof der Gemeinde Eppelborn hat noch an Silvester-Nachmittag dort abgesperrt.
Der jetzt so
genannte „Alte Markant“ hat mittlerweile eine schon längere Geschichte: Mitte/Ende
der 70-er Jahre hatte die „Gruppe 9“, eine Architektengruppe aus Neunkirchen
den Markt im Rahmen eines Erbbaupachtvertrages mit dem Eigentümer erstellt und
an die „Markant-Märkte-Gruppe“ in Pirmasens (heut WASGAU AG) weiterverpachtet.
Der Pachtvertrag lief wohl über 25 Jahre. Noch vor Ablauf dieser Frist entschloss
sich die Markant-Gruppe einen neuen Markt zu bauen, weil mit dem Bau des neuen
Marktplatzes und dem fußgängerfreundlichen Bereich das Marktmanagement Bedenken hatte, dass der Markt an dieser Stelle (ohne die notwendige Zahl von
Parkplätzen) noch eine Zukunft habe. Mit dem heutigen "Wasgau" entstand ein neuer Markt an anderer Stelle,
der übrigens dem Vernehmen nach in Kürze erweitert werden soll.Zwar sieht man den aktuellen Einsturz nur von oben, jedoch ist die angrenzende Außenwand (zu einer Garageneinfahrt hin) durch den Einbruch des Daches sichtbar nach außen gewölbt.
Die Untere Bauaufsicht (UBA) in Ottweiler hat aus diesem Grund das Umfeld mittels Bauzaun nach außen absichern lassen. Der Baubetriebshof der Gemeinde Eppelborn hat noch an Silvester-Nachmittag dort abgesperrt.
Als Projektbestandteil einer Ortskernsanierung hat die Gemeinde Eppelborn im Rahmen ihres Planungsrechts
einen neuen Bebauungsplan für dieses Gebiet von der „Passage“ bis zur Straße Am
Kloster aufgestellt. Dieser damals vom Gemeinderat einstimmig beschlossene B-Plan
sah eine durchgehende neue Bebauung mit drei Geschossen vor. Trotz intensiver Verhandlungen
gelang es allerdings der Gemeinde nicht, in den Besitz der entsprechenden Grundstücke zu
kommen. Nach dem Bau des Big Eppel und der Neuordnung des Geländes der ehemaligen
BP-Tankstelle mit ebenfalls neuer Bebauung blieb diese Fläche zwischen B10 und Marktplatz
noch die einzige zusammenhängende Fläche im Ortskern von Eppelborn, die ungeordnet
geblieben ist. Viele Besucher unseres Ortskernes betrachten dies mit
Kopfschütteln.
Das alte Bauernhaus mit Scheune vom Marktplatz her - wirkt in dieser Perspektive schon fast romantisch oder märchenhaft und verträumt, die Bausubstanz ist jedoch sehr schlecht - und auch bereits baufällig, geschützt durch einen Bauzaun wie jetzt auch der "Alte Markant-Markt" im vorderen Bereich!
Nach 2010
kam die Gemeinde in Übereinstimmung mit dem Ortsrat von Eppelborn und dem
Gemeinderat auf Vorschlag von Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz zu dem Ergebnis,
dass es für eine zielgerichtete und zukunftsorientierte Planung dieser Fläche eines
neuen Bebauungsplanes bedarf. Dieser wurde in einem eingeschränkten „Architekten-Wettbewerb“
erstellt – unter Beteiligung von Bürgermeister,
Ortsvorsteher, Vertreter der damals vertretenen Fraktionen im Orts- und Gemeinderat sowie den Sanierungsträgern – und unter dem Vorsitz des Präsidenten der Architektenkammer
des Saarlandes.
Der neue, sehr gut durchdachte und richtungsweisende Bebauungsplan trat in den ersten Tagen der Amtszeit der neuen Bürgermeisterin Müller-Closset in Kraft. Diese allerdings verfolgt jedoch seit Beginn ihrer Amtszeit im August 2012 in dieser Gebiet andere Pläne, nämlich ein neues „Senioren-Wohnpark-Konzept in der Ortsmitte Eppelborn“.
Der neue, sehr gut durchdachte und richtungsweisende Bebauungsplan trat in den ersten Tagen der Amtszeit der neuen Bürgermeisterin Müller-Closset in Kraft. Diese allerdings verfolgt jedoch seit Beginn ihrer Amtszeit im August 2012 in dieser Gebiet andere Pläne, nämlich ein neues „Senioren-Wohnpark-Konzept in der Ortsmitte Eppelborn“.
Der "Alte Markant" nach den Absperrungen von Silvestermittag!
Seit über zwei Jahren verhandelt Müller-Closset deshalb mit den Eigentümern der Fläche mit altem Markant-Markt und Bauernhaus sowie mit dem Eigentümer der alten Kfz-Werkstatt vorne). Alle Verhandlungen verliefen bisher erfolglos.
In einen Fall wurde das Scheitern der Verhandlungen im Spätsommer bekannt gegeben, im anderen Falle wollen sich die Eigentümer selbst in eine künftige Bebauung mit einbringen, was sich jedoch offensichtlich nicht so richtig zu rechnen scheint. Eine realisierbare Lösung ist deshalb aktuell nicht in Sicht.
Die Verhandlungen wurden ohne Beteiligung des Ortsrates und des Ortsvorstehers geführt, wohl auch, weil dieser den neuen Plänen von Anfang an skeptisch gegenüberstand. Wobei keiner froher wäre, wenn es dort zu einer Lösung kommen würde.
Erschwert wird das Ganze durch die Bedingungen vor Ort: Schwierige Bodenverhältnissen (8 Meter tiefes Sumpfgelände mit
notwendigen Pfahlgründungen wie beim Bau Big Eppel) sowie städtebauliche Anforderungen der Eppelborner Bürgerinnen und Bürger (freir Sichtachse zwischen B10/Big
Eppel und dem Marktplatz) sind mit den Plänen der Bürgermeisterin nur schwer vereinbar und auch die
Renditevorstellungen der Eigentümer und Investoren sowie die Sicherheiten der
Finanz-Institute scheinen kaum erfüllbar.
Kurz und verständlich ausgedrückt: Dieses
Projekt rechnet sich nicht an diesem Platz, obwohl eine derartige
Senioren-Wohn-Bebauung an sich eine gute Sache ist, die aber an anderer Stelle in Eppelborn eher realisierbar wäre.
Nun fragen
mich heute viele im Dorf, die von dem Einsturz gehört haben oder mein veröffentlichtes
Foto in Facebook gesehen haben, wie es denn nun weitergehe mit dem „Alten Markant“
und dem gesamten Gebiet mitten im Ortskern von Eppelborn.
Es entstand in den Sozialen Netzwerken eine lebhafte Diskussion von interessierten Leserinnen und Lesern, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehen möchte. Lassen wir diese Diskussionsbeiträge einmal so stehen.
Zunächst
einmal kann ich sagen, dass der Markt nun auch von Seiten des Europaplatzes mit
Bauzaun einmal abgesichert wurde, damit nicht Leib und Leben von Besuchern gefährdet
wird, die dort zufällig vorbeigehen. Es müssen neue Gespräche geführt werden –
zwischen der Bürgermeisterin, dem Ortsvorsteher und auch mit den für neue Pläne
zuständigen Gremien wie Orts- und Gemeinderat. Es muss ein neues Konzept
erstellt werden, möglichst mit breitem Konsens – und dann muss über die weitere
sanierungsplanerische und –rechtlichen Möglichkeiten offen gesprochen werden.
Anschließend muss dann mit den Eigentümern ebenfalls neu gesprochen werden –
jedoch auch mit dem notwendigen Nachdruck!Es entstand in den Sozialen Netzwerken eine lebhafte Diskussion von interessierten Leserinnen und Lesern, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehen möchte. Lassen wir diese Diskussionsbeiträge einmal so stehen.
Hier ist das gesamte Areal im Überblick (Aufnahme von 2011) - vom Alten Markant, Bauernhaus im Hintergrund,
Als Ortsvorsteher von Eppelborn bin
zu neuen Gesprächen über Lösungen dieses Problems im Zentrum von Eppelborn selbstverständlich bereit – ebenso wie auch der gesamte Ortsrat und vor allem auch meine Fraktion im Gemeinderat. Frau
Bürgermeisterin sollte diese ausgestreckten Hände annehmen – im Sinne der
gesamten Gemeinde Eppelborn.
Mein Appell: Geben Sie sich doch einen Ruck zu einem neuen Schritt nach vorne! Eines ist schließlich sicher: Dieser Platz gehört doch zum Aushängeschild unserer Gemeinde – vom Kirchplatz bis zum Europaplatz!
Mein Appell: Geben Sie sich doch einen Ruck zu einem neuen Schritt nach vorne! Eines ist schließlich sicher: Dieser Platz gehört doch zum Aushängeschild unserer Gemeinde – vom Kirchplatz bis zum Europaplatz!
Montag, 22. Dezember 2014
"Die Katze ist aus dem Sack" - zensierte Seite der Grüne-und-Piraten-Fraktion nun eben online nachlesbar
Der Verlag Linus-Wittich hat in der Woche vor Weihnachten abgelehnt, eine Seite mit den Weihnachtsgrüßen und einigen Aussagen zu "Die Katze ist aus dem Sack", zu veröffentlichen. Auch wird der OB von Neunkirchen und Aussagen der Eppelborner Bürgermeisterin zu Haushalts-Ausgaben kritisiert und angemahnt, die Beschlüsse des Gemeinderates auszuführen. Der Rat gäbe den Ton an, so sehe es das Gesetz vor.
Auch ist ein kleiner Artikel auf der Seite mit der Überschrift "Kein Kaviar und keine Lachsschnilttchen", die Grüne-Piraten kritisieren nicht, dass der Gemeinderat nach der letzten Sitzung statt eines Menüs eben Hackschnittchen und heiße Würstchen bekam. Wer fürs sparen ist darf da nicht kritisieren!
Ich veröffentliche diese Seite der Grüne und Piraten-Fraktion im Gemeinderat Eppelborn, weil wir gegen jegliche Zensur sind. Diese ist nach unserem Grundgesetz in Deutschland seit 1949 abgeschafft. Die Seite enthält auch keine Beleidigungen, Angriffe oder Herabsetzungen von Personen usw. Ich will dieser kleinen Fraktionsgemeinschaft über meinen Blog "Schmitts Notizen: Neues aus Eppelborn" ein Forum bieten, das zu veröffentlichen, was der Verlag in Merchweiler zensiert hat!
Damit identifiziere ich mich nicht mit allen Aussagen dieser Seite, ich stellen sie nur der Öffentlichkeit und damit unseren Leserinnen und Lesern zur Verfügung, sie können alle selbst denken und sich ihre eigene Meinung bilden.
Hier die Original-Seite der Fraktionsgemeinschaft Grüne und Piraten, die am vergangenen Freitag, 19. Dezember 2014, erscheinen sollte:
Auch ist ein kleiner Artikel auf der Seite mit der Überschrift "Kein Kaviar und keine Lachsschnilttchen", die Grüne-Piraten kritisieren nicht, dass der Gemeinderat nach der letzten Sitzung statt eines Menüs eben Hackschnittchen und heiße Würstchen bekam. Wer fürs sparen ist darf da nicht kritisieren!
Ich veröffentliche diese Seite der Grüne und Piraten-Fraktion im Gemeinderat Eppelborn, weil wir gegen jegliche Zensur sind. Diese ist nach unserem Grundgesetz in Deutschland seit 1949 abgeschafft. Die Seite enthält auch keine Beleidigungen, Angriffe oder Herabsetzungen von Personen usw. Ich will dieser kleinen Fraktionsgemeinschaft über meinen Blog "Schmitts Notizen: Neues aus Eppelborn" ein Forum bieten, das zu veröffentlichen, was der Verlag in Merchweiler zensiert hat!
Damit identifiziere ich mich nicht mit allen Aussagen dieser Seite, ich stellen sie nur der Öffentlichkeit und damit unseren Leserinnen und Lesern zur Verfügung, sie können alle selbst denken und sich ihre eigene Meinung bilden.
Hier die Original-Seite der Fraktionsgemeinschaft Grüne und Piraten, die am vergangenen Freitag, 19. Dezember 2014, erscheinen sollte:
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Weihnachtshaus Finkler Auf Drei Eichen strahlt 2014 wieder!
Das über die
Grenzen von Eppelborn hinaus bekannte „Weihnachtshaus“ der Familie Finkler in
Eppelborn, Auf Drei Eichen 38, erstrahlt in diesem Jahr wieder mit vielen
Lichtern. Zwar ist die Beleuchtung nicht mehr so groß wie vor einigen Jahren,
aber wieder viel mehr als in den letzten drei Jahren. Von der alten Strahlkraft
hat das Haus nichts verloren, wie das Ehepaar Anneliese und Arnold Finkler beobachten,
sehr viele Familien, insbesondere mit Kindern besuchen das Haus in den Abendstunden.
Es wurde in diesem Jahr wieder eine Mischung von Kettenlichtern und Figuren
gefunden und die Bäume und Sträucher im Vorgarten wurden passend in die gesamte
Illumination eingebaut. Unser Foto zeigt einen Teilausschnitt des Hauses. Der
Besucher kann jedoch das ganze Haus besichtigen.
An den Chef des "Weihnachtshauses" Auf Drei Eichen: Arnold Finkler, herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtsgag!
Weihnachtsmarkt 2014 in Eppelborn mit vorweihnachtlichem Flair - über 40 Stände!
Am Dienstag
dieser Woche fand der traditionelle Weihnachtsmarkt in Eppelborn statt, in
diesem Jahr von der Gemeindeverwaltung als „Adventmarkt“ angekündigt. Der
Eppelborner Markt ist kein üblicher „Weihnachtsmarkt“ wie man sie heute aus
Städten und Gemeinden kennt – mit reinen vorweihnachtlichen Ständen, an denen
Gestecke, Gebäck, Lebkuchen, Advents-Dekoration und Glühwein und andere Getränke
und Essen angeboten werden.
In diesem
Jahr haben sich die Veranstalter, insbesondere Jörg Huwig vom Gewerbeamt,
jedoch einige Mühen gegeben, die Zahl vorweihnachtlichen Stände wesentlich zu
erhöhen. So gab es die sonst üblichen Dekorationen und auch Geschenke sowie
Gebäck und Glühwein an einigen Ständen. Neben dem Zimtwaffelangebot von Inge
Schmitt vom Gewerbeverein war z. B. auch die Ganztagsbetreuende Schule mit
einem Stand vertreten, aber auch der neue Förderverein Seniorenheim bot
allerhand Gebasteltes, aber auch Zimtwaffeln, Glühwein und Kinderpunsch (auch
für Kraftfahrer bestens geeignet) an. Unser Foto entstand an diesem Stand vor
dem Brunnen auf dem Marktplatz, v. l. Roland Willems, Vorsitzender des
Eppelborner Hilfsdienstes, Elfriede Groß, Stellvertr. Vorsitzende des
Fördervereins Seniorenheim und Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der natürlich auch
den Markt besuchte. Auch gab es in diesem Jahr wieder Bock- und Rostwürste vor
der Sparkasse, dieses Angebot wurde im vergangenen Jahr vermisst.
Auch
besuchte St. Nikolaus den Weihnachtsmarkt am Nachmittag und traf noch einige
Kinder, in jedem Falle aber noch Erwachsene, die auf dem Eppelborner Markt unterwegs
waren. In seiner Begleitung war auch „Knecht Ruprecht“, der den Sack mit den
süßen Sachen für den Nikolaus bereithielt. Die verstärkten Bemühungen des Gewerbeamtes bei der Gemeinde Eppelborn
gingen in die richtige Richtung, in dieser Weise ist der Eppelborner
Adventmarkt ausbaubar und würde in Zukunft wieder attraktiv für die Besucher aus Nah und Fern. Zunächst einmal vielen Dank für das Engagement um den "Adventsmarkt" im Jahr 2014!
Dienstag, 9. Dezember 2014
"Weihnachtsfeier" des DRK-Eppelborn in der Begegnunsstätte Schleidstraße - Dank an die Helfer!
In
die Rotkreuz-Begegnungsstätte in die Schleidstraße hatte der DRK-Ortsverein
Eppelborn eingeladen. Die Vorsitzende Irmgard Engel konnte viele Helferinnen
und Helfer bereits am Sonntagmorgen begrüßen. Ihr Dank galt allen akiven
Helfern im Sanitätsdienst, in der Demenz-Begegnungsstätte Café Vergißmeinnicht
und auch der Sozialabteilung und den Betreuerinnen des Jugend-Rotkreuzes.
Nach
dem Mittagessen gab der Bereitschaftsführer Jörg Leist einen Überblick über die
Arbeit im zu Ende gehenden Jahr 2014. Er berichtete über Einsätze bei
verschiedenen Anlässen und zeigte über den Beamer zwei Filme des
DRK-Deutschland über Blutspendeaktionen und über konkrete Hilfe bei einem an
Leukämie erkrankten Kind, dem mit den Blutspenden des DRK geholfen werden
konnte.
Nach
einer wie immer beliebten Tombola kam dann direkt aus dem Wald zwischen
Eppelborn und Habach der Nikolaus. Er stellte den Bischof aus der Stadt Myra in
der heutigen Türkei dar, begrüßte die zahlreich erschienen Helferinnen und
Helfer des Ortsvereins im Rotkreuz-Heim in der Schleidstraße. Larissa
Vicktorius hielt den Bischofsstab des Nikolaus. Der ganze Saal begrüßte singend
den Nikolaus. Er dankte den Aktiven für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit im
ganzen Jahr 2014 für ihre segensreiche Tätigkeit für ihre Mitmenschen. So seien
die Helferinnen und Helfer jeden Donnerstagmittag im Einsatz, um einer Gruppe
von Demenzkranken einen schönen Nachmittag zu gestalten. Mit viel Liebe
umsorgen sie dann diese Mitbürger im Rotkreuz-Heim. Das hat auch noch einen Nebeneffekt:
Die Angehörigen können dann einmal ihre wichtigen Dinge erledigen oder selbst
einmal für wenige Stunden ausspannen.
Der
Dank von St. Nikolaus galt aber auch der Sanitätsgruppe unter Führung von Jörg
Leist, die immer wieder bei vielen Sportveranstaltungen in und um Eppelborn zur
Stelle seien, um Sportler und Zuschauer bei Verletzungen oder gesundheitlichen
Problemen zu versorgen. Aber auch bei anderen Veranstaltungen seien sie immer
zur Stelle, so z. B. bei der Big-Eppel-Erstürmung, bei Volkswanderungen,
Faschingsumzügen, der Pfingstkirmes usw. Schließlich dankte er auch der
Sozialabteilung unter Leitung von Renate Kleist und allen Helfern bei den
DRK-Festen im Frühjahr oder Herbst. Lobenswert sei auch, dass durch Petra
Schäfer wieder eine ansehnliche Gruppe von Jugendrotkreuzlern aktiv besteht.
Auch sie treffen sich wöchentlich und helfen schon bei Veranstaltungen mit.
Zum
Dank für die Helferinnen und Helfer verteilte St. Nikolaus mit Assistenz von
Jörg Leist große Tafeln „Toffifee“ und diesmal erstmalig runde Nikolaus-Dosen
mit feinem „Winter-Salami“. Unser Foto zeigt die Verteilung der Geschenke an
Helferinnen und Helfer.
Freitag, 5. Dezember 2014
CDU für Barrierefreiheit im Rathaus - Baumaßnahmen um zwei jahre verschoben - Aufzug bereits in Betrieb!
In der Saarbrücker Zeitung sowie im Nachrichtenblatt der Gemeinde
wird unter der Schlagzeile „Kein Verständnis für Barrieren“ oder im Grußwort auf Seite 3
berichtet, dass Frau Bürgermeisterin kämpft für den Rathaus-Umbau. Dabei wird
nur auf den Rathaus-Umbau abgehoben, der eine Rampe im Eingangsbereich
vorsieht. Dies ist jedoch nur ein Teil des Ganzen. Hier wird der gesamte
Eingangsbereich erheblich vergrößert, überdacht, der Sitzungssaal neben dem
Großen umgebaut. Zusätzlich sind in den Haushaltsansätzen dann noch enthalten
der Umbau von Büros im Hauptgebäude und der Umbau der ehemaligen
Bürgermeister-Wohnung zu Büros.
Der Eingangsbereich des Rathauses von der Hellbergstraße her. Hier soll der Eingang wesentlich verbreitert werden, überdacht, der Kleine Besprechungsraum neben dem Großen Sitzungssaal sollte umgebaut werden, Bürgerinformation soll dort hin verlagert werden, ins Haus wird eine Behindertenrampe gebaut, die die drei Stufen überwinden wird. Die Maßnahme soll mit dem Umbau von Büros, u. a. auch der ehemaligen BM-Wohnung rund 272.000 € kosten, die nun aus dem Nachtragshaushalt herausgenommen wurden. Die Maßnahme soll in zwei Jahren dann erfolgen. Die CDU wird in der Spar-Kommission vorschlagen, die Baumaßnahme insgesamt zu überprüfen, ob nicht eine kostgünstigerer Umbau erfolgen kann, der auch den behindertengerechten Zugang zum Rathaus verbessern kann. Auch derzeit können Behinderte das Rathaus von dort mit Hilfe eines Liftes erreichen, im Haus sind alle Etagen über den neuen Fahrstuhl erreichbar.
Es geht also
um zwei Haushaltsansätze von zusammen 272.000 €, also kein Pappenstiel allein
von der Summe her. Bedenken muss man, dass der Antrag von der
Fraktionsgemeinschaft Grüne/Piraten kam innerhalb der Beratung des
Nachtragshaushaltes für 2014, der also Mehrausgaben allein für die Kreisumlage
in Höhe von rd. 700.000 €, höhere Zinsen für Kassenkredite in Höhe von 238.000
€, Mindereinnahmen bei der
Einkommensteuer in Höhe von rd. 300.000 €. Allein diese drei Positionen
addieren sich durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen von insgesamt 1,238
Millionen. Ist es dann unangemessen, wenn eine Mehrheit des Gemeinderates von
Grünen/Piraten, CDU und AfD (16 Stimmen) dann Ausgaben in Höhe von 272.000 € um
zwei Jahre verschiebt. Dadurch wird die Neuverschuldung durch den
katastrophalen Nachtragshaushalt nur marginal vermindert. Es ist aber ein
Zeichen, dass wohl auch im Rathaus gespart werden muss. Für die SPD-Fraktion
sowie die Freien Christdemokraten (zusammen 14 Stimmen, 1 Enthaltung) war dies scheinbar kein Thema!
Nun will die
Frau Bürgermeisterin diesen Beschluss durch die Kommunalaufsicht überprüfen
lassen, dies ist ihr gutes Recht, wenn sie meint, dass der Beschluss nicht
rechtmäßig war. Wenn dieser nicht rechtmäßig war, dürften alle im Entwurf der
Verwaltung enthaltenen Haushaltskürzungen bzw. Streichung von Haushaltsansätzen
nicht rechtmäßig sein. Maßnahmen, die im laufenden Haushaltsjahr nicht mehr
ausgeführt werden können, müssten herausgenommen werden – und im neuen Haushalt
wieder eingestellt werden.
So hat die
Bürgermeisterin dies auch gemacht, z. B. beim „Behindertengerechten Ausbau
Ortsmitte (Bürgersteigabsenkung) in Höhe von 10.000 €. Diese
Bürgersteigabsenkungen werden von vielen Senioren mit Gehhilfen sowie von
Rollstuhlfahrern aus dem Betreuten Wohnen und dem Seniorenheim benutzt, in weit
größerer Zahl als Behinderte das Rathaus betreten. Im Rathaus können übrigens
Rollstuhlfahrer oder andere Gehbehinderte, wenn auch mit Hilfe von
Beschäftigten, jederzeit das Rathaus betreten, über den Lift die drei Stufen
überwinden und mittels des neuen Fahrstuhles alle Etagen erreichen! Zusätzlich
hat die Verwaltung auf CDU-Initiative im alten Gemeinderat auch die Möglichkeit
geschaffen, dass Beamte oder Angestellte Behinderte oder Senioren zu Hause
besuchen und dort ihre Rathaus-Besorgungen erledigen können. Alles in allem:
Viel Lärm um wenig!
Übrigens:
Wir vertreten die Rechtsauffassung, dass der Beschluss rechtlich und formal in
Ordnung war. Die CDU-Fraktion kann sich nicht vorstellen, dass die
Kommunalaufsicht einen Kürzungs- oder Einsparbeschluss im Nachtragshaushalt für
rechtswidrig hält, dann wären ja viele Änderungen im selben Haushalt, von der
Bürgermeisterin vorgetragen, ebenso nicht zulässig. Ein
formaler Fehler könnte jederzeit durch einen neuen Beschluss geheilt werden.
Übrigens: Die Antragsteller (Grüner und Pirat) hatten den Antrag bereits im
zuständigen Haupt-, Finanz- und Personalausschuss vorgetragen. Alle Fraktionen
hätten bereits dort die Möglichkeit gehabt, diesen zu diskutieren.
Die CDU
bietet der Bürgermeisterin an, im Rahmen der neuen Haushaltsberatung für 2015
über den Umbau der benötigten Büros im Rathaus neu zu beraten. Wären die
Arbeiten im Haushalt 2013-14 getrennt ausgewiesen worden, hätte man in dem
Kürzungsbeschluss differenziert abstimmen können. Die CDU-Fraktion weise jedoch
entschieden zurück, dass man in dieser Entscheidung „Machtpolitik über
Sachpolitik“ gestellt habe. Die CDU habe nur einem sinnvollen Antrag der
Piraten/Grüne zugestimmt, die Kollegen der AfD ebenso.
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