Donnerstag, 2. Januar 2020


Servicequalität am Markt leidet nach Abschied des Gemüse-Obst-Marktstandes

40 Jahre lang hat Doris Kropf aus Lisdorf zweimal die Woche – dienstags und samstags – auf dem Marktplatz Gemüse und Obst verkauft. Ein Großteil ihrer Waren stammte aus eigenem Anbau. Am Samstag hatte sie ihren mobilen Verkaufsstand zum letzten Mal geöffnet. Als Gründe für die Geschäftsaufgabe zum Jahresende gab Kropf an, dass 2020 wegen neuer Vorschriften und Gesetzesregeln eine Reihe Investitionen angestanden hätten, auf die sie sich - kurz vor dem Rentenalter stehend - nicht mehr habe einlassen wollen. So wären u. a. eine Modernisierung des Kühllagers, die Anschaffung eines neuen Kassensystems und der Austausch des Verkaufsanhängers notwendig gewesen.



 „Die Entscheidung für die Geschäftsaufgabe ist mir nicht leicht gefallen. Zumal ich in Eppelborn über Jahre hinweg viele Stammkunden hatte, denen ich für ihre Geschäftstreue danke.“ Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der Doris Kropf und deren Schwester Andrea Zang zum letzten Verkaufstag noch ein kleines Präsent überreichte, erklärte, dass die Geschäftsaufgabe für Eppelborn schon einen Verlust an Servicequalität bedeute. Der Wochenmarkt verliere zudem einen seiner sicheren Frequenzbringer. Zusammen mit der Marktbehörde versuche er schon seit geraumer Zeit einen Ersatz aufzutun. „Dies geht allerdings“, führte Schmitt aus, „nicht auf die Schnelle. Die Anzahl der mobilen Gemüse- und Obsthändler mit Produkten aus eigenem Anbau hat sich leider in den letzten Jahren sehr verringert.“



Donnerstag, 28. November 2019

Rommé-Club Eppelborn wurde 50 Jahre - Harmonische Frauengruppe



Im Jahre 1969 ging alles los, acht Damen, die sich vom Turnverein Eppelborn her kannten, trafen sich regelmäßig am ersten Freitag im Monat zum Rommé-Spielen. Es blieb natürlich nicht beim Spielen, da gibt es ja auch Hunger und Durst. So wurde jeweils bei der Dame, wo das Spiel in dem Monat stattfindet, auch gegessen, guter Wein oder ein Bier war dabei natürlich selbstverständlich, so Christa Groß, die Chefin des Clubs, die auch immer die Kasse führt.



Unser Foto zeigt noch fünf verbliebene Frauen v. l. Christa Groß, Carola Kreutzer, Gerda Schirra, Elisabeth Schirra, Rita Schmitt, hier zusammen mit Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der dem Club für das halbe Jahrhundert herzlich gratulierte.
Er hob in seiner Laudatio hervor, dass es heute nicht mehr selbstverständlich ist, dass eine solche Frauengruppe fünf Jahrzehnte zusammenbleibt, Rommé spielt, zusammen isst und trinkt, gemeinsame Ausflüge macht. Er brachte auch ein Jubiläums-Couvert mit, denn ohne Geld kann auch ein Rommé-Club nicht existieren.
Und was ganz wichtig ist: Es gab nie ernsthaft Krach, oder Auseinandersetzungen oder offener Streit. Zwar wird viel diskutiert über Gott und die Welt, auch wurden ja die Ziele der ergiebigen Ausflüge immer gemeinsam festgelegt. So kam der Club auch schon nach Paris, Prag, Wien, London, Istanbul, aber auch in Deutschland rund. In früheren Jahren wurden noch Radtouren bis in die Pfalz unternommen, später mit Bus usw.
Das Kartenspiel ist und bleibt jedoch der Dreh- und Angelpunkt des Clubs. Von den ursprünglich acht Frauen sind mittlerweile zwei verstorben und eine aus familiären Gründen ausgestiegen. Elisabeth Schirra hob besonders hervor, man habe sich damals für Rommé entschieden, weil man dies gut mit mehreren Personen spielen kann und sich auch beim Spiel unterhalten kann, was den Frauen sehr wichtig ist. Rita Schmitt meinte, heute mache man nicht mehr große Reisen. Man bleibe in der Region und die Ehemänner nähme man auch schon mal mit, wie kürzlich in Habach, meine sie schmunzelnd. Bleibt nur noch dem nicht alltäglichen, aber sehr unterhaltsamen und geselligen Club, auch für das nächste Jahrzehnt ein gutes „Blatt“ zu wünschen, den Frauen Gesundheit und den Erhalt ihrer guten Laune zu wünschen.       

Freitag, 22. November 2019

350 Vögel pfeifen und trällern in der Ausstellung des Eppelborner Vereins im Saal Bohlen



Die zahlreichen Besucher in der diesjährigen Ausstellung des Vogelzucht- und Schutzvereins konnten insgesamt 350 Vögel aus verschiedenen Kontinenten sehen und bestaunen, ca. 200 Vögel wurden bewertet von drei fachkundigen Prüfern des Verbandes. Die Bewertungen fielen durch die Bank gut aus.    Insgesamt konnten ca. 350 Vögel aus verschiedenen Kontinenten besichtigt werden. Darunter auch Kanarien- und Waldvögel, Exoten und Großsittiche sowie Wellensittiche.



Auch in diesem Jahr besuchte Ortsvorsteher Berthold Schmitt, diesmal zusammen mit seinem Humeser Kollegen Karl Barrois, die Ausstellung des Eppelborner Vereins. Kurt Backes führte die Gäste durch die Ausstellung und erläuterte einige interessante Details der Vogelzucht, die er seit Jahrzehnten mit Leidenschaft betreibt.
Die Besucher haben bei der groß angelegten Tombola auch die Möglichkeit, etwas zu gewinnen, insgesamt waren ca. 600 Besucher in diesem Jahr der Einladung des Vereins gefolgt, manche verbanden mit einem Spaziergang einen Besuch der Ausstellung, bei der auch Kaffee und Kuchen angeboten wurde. Die Wirtin Charlotte Klein bot in der Gaststätte auch Essen nach ihrer Karte und kalte Getränke aller Art an, natürlich auch bereits das „Großwald-Festtrunk“. 



Vogelzüchter aus der Umgebung und auch Züchter z. B. aus Nalbach-Bilsdorf) unterstützten ihre Kollegen in Eppelborn. Der Landesvorsitzende Mathias Schäfer lobte den Verein für die immer wieder schöne und umfangreiche und gut organisierte Ausstellung im November. Auch seien sehr schöne Exoten ausgestellt, die immer wieder auf großes Interesse stoßen, hier vor allem auch der Kinder. Die einzige Sorge des Vorsitzenden ist der fehlende Nachwuchs, dieses schöne Hobby ist für junge Leute nicht sonderlich attraktiv. Vielleicht bessert sich aber dies auch wieder, wie es bei den Imkern derzeit der Fall ist. Dem schloss sich auch der Eppelborner Ortsvorsteher an.

Donnerstag, 7. November 2019

Frühstücken im Schloss Buseck - gastronomische Nutzung kommt gut an!



Ein Frühstücks-Café bringt seit vorigen Freitag mehr Leben in das kleine Barockschloss Buseck im Eppelborner Ortsteil Calmesweiler. Zwei junge Unternehmerinnen aus Eppelborn – Diana Valtchev und Petra Spaniol-Mestrovic – hatten die Idee, ein Café in den unteren Räumen des Schlosses einzurichten.



„Ich finde diese Geschäftsidee sehr gut und wünsche den beiden jungen Eppelbornerinnen viel Erfolg mit ihrem Vorhaben“, erklärte Eppelborns Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der als Gast an der Eröffnung teilnahm. Die Idee der beiden Eppelbornerinnen, so Schmitt weiter, rücke das Schloss ein Stück mehr in die Öffentlichkeit. Er schenkte zur Eröffnung eine Flasche Sekt „Schloss Buseck“ mit zwei Gläsern vom „Illtaler Land“.
Es ist eines der ältesten und historisch bedeutenden Gebäude in der Gemeinde Eppelborn und sei lange Zeit auch das Zentrum der alten Herrschaft Eppelborn gewesen.



Sehr gut sei auch, dass die beiden Jungunternehmerinnen nach Absprache auch Empfänge im Rahmen der standesamtlichen Trauungen auszurichten. Seit seiner Restaurierung ist Schloss Buseck ein begehrter Trauungsort sowie auch Sitze der Eppelborner Kulturverwaltung.
Das Café bietet täglich (Ruhetag Dienstag) von 08.30 bis 13.00 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksangebot. Samstag und Sonntag sind die Öffnungszeiten von 09.00 bis 14.00 Uhr. Reservieren kann man unter den Telefonnummern: 0157/80389469 und 0178/3200377.



Donnerstag, 24. Oktober 2019

Martinsumzug in Eppelborn am Montag, 11. November 2019





Wichtige Mitteilung: Der Martinsumzug in Eppelborn wird sich am Montag, 11. November 2019 um 18.00 Uhr in Bewegung setzen, Start ist wie in den vergangenen Jahren in der Hellbergstraße zwischen Busbahnhof der Gemeinschaftsschule und dem Rathaus. Der Weg geht dann weiter über die Straße Auf der Hohl, Sebastianstraße zur Grundschule. Zwischen Block 1 und 2 wird das Martinsfeuer aufgebaut sein. Die Brezelausgabe findet unter dem überdachten Zwischendurchgang wie in den vergangenen Jahren statt.   

Wie in Eppelborn seit vielen Jahren Tradition und Brauch, wird der Instrumentalverein Eppelborn den Martinsumzug begleiten, die Feuerwehr und das Rote Kreuz Eppelborn werden mitwirken, die Jugendwehr des LB Eppelborn wird das Martinsfeuer aufbauen und abbrennen, der Orga-Ausschuss des Pfarrgemeinderates St. Sebastian wird die Brezelausgabe vornehmen sowie Glühwein und Kinderpunsch verkaufen. 
    
Hierzu sind alle Kinder schon jetzt recht herzlich eingeladen, natürlich mit Eltern, Großeltern.
An dem Sonntag davor ist in Eppelborn Verkaufsoffener Sonntag (Martini-Kirmes), aus diesen Grunde findet der Martinsumzug am Montag, 11. November 2019, statt.


Mittwoch, 9. Oktober 2019

Juliette Ziegler aus Eppelborn feierte 90. Geburtstag



Am 3. Oktober 1929 ist Juliette Ziegler geboren, seit 1990 ist dies der Tag der Deutschen Einheit, sie feierte mit ihrer Familie, Freunden und Bekannten im Schützenhaus in Eppelborn. 35 Jahre war sie im Turnverein Eppelborn in der Hausfrauenabteilung als Vorturnerin sehr aktiv. Ihr weiteres Hobby ist die Gartenarbeit im heimischen Garten in der Dirminger Straße. Sie versorgt mit Herzblut ihre Blumen und geht regelmäßig zwei Mal in der Woche schwimmen, natürlich im Hellbergbad in Eppelborn, dort beteiligt sie sich auch an der Wassergymnastik jeweils am Mittwochmorgen. Dort hat sei zu einem Glas Sekt in dieser Woche eingeladen – aus Anlass ihres runden Geburtstages.



Ortsvorsteher Berthold Schmitt gratulierte die Jubilarin recht herzlich für diesen 90. Geburtstag, Ihr Mann Willi feierte an gleicher Stelle im vergangenen Jahr dort seinen 90. Geburtstag. Der Ortsvorsteher überbrachte auch die Grüße des neuen Bürgermeisters Dr. Andreas Feld, des Landrats Sören Meng sowie des Saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans. Alle wünschten ihr noch viele Jahre in Gesundheit und Glück.

Beruflich hatte sie Herren- und Damen-Schneiderin im elterlichen Betrieb gelernt, der Vater hatte in Eppelborn eine eigene Schneiderei, sie war dann bis 1935 in Luxemburg tätig, Ihre Lehre begann sie 1944 und schloss mit einem Gesellenbrief an. Sie machte sich dann selbständig und war noch bis 1952 tätig.

Mit ihrem Ehemann Willi hat sie zwei Kinder zur Welt gebracht, zwei Enkel und ein Urenkel haben die Familie dann vergrößert.    

Auch über meinen Blog wünsche ich alles Gute, vor allem Zufriedenheit und Gesundheit für die kommenden Jahre, in drei Jahren feiert das Ehepaar Ziegler ihre Gnadenhochzeit, dann sind sie also 70 Jahre verheiratet. 

Mittwoch, 28. August 2019

Heinrich Bettscheider vom Fichtenweg ist 90 Jahre geworden


Am 23. August 1929 ist Heinrich Bettscheider  geboren, hat in Eppelborn die damalige Volksschule besucht, war 43 Jahre verheiratet, aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen, zwei Mädchen und ein Junge.
Beruflich hatte er 1944 in Saarbrücken bei der Firma MOWAG/Berliet gelernt, in dieser Zeit eine große französische LKW-Firma. Mit 23 Jahren hatte er bereits den Meister gemacht. Bis 1973 hat er nach der Lehre und der Meisterprüfung in dieser Firma gearbeitet, bis diese 1973 in Konkurs ging. Dann machte er sich mit drei Kollegen selbständig und gründete die AU-BRE-TA in Lebach. Diese Firma verkaufte und wartete bzw. reparierte LKW, auch TÜV wurde dort abgenommen, heute hat die Firma eine VOLVO-Vertretung, sein Sohn Martin  ist in die Fußstapfen des Vaters vertreten und wirkt weiter in der Firma in Lebach.



Unser Foto zeigt Ortsvorsteher Berthold Schmitt bei der Gratulation des 90-jährigen Heiner Bettscheider in seiner Wohnung im Fichtenweg in Eppelborn.

Als Hobby gibt Heiner Bettscheider an, dass er leidenschaftlich im Wald spazieren gehe. Der Garten, vor allem seine große Obstanlage, war immer seine liebste Tätigkeit in der Freizeit. Die Obstanlage, die jetzt von seinem Schwiegersohn betreut wird, ist so groß, dass er einen Traktor dort im Einsatz hat und einen großen Grasmäher. In seiner Jugend hat er auch Fußball gespielt, natürlich beim FV Eppelborn, später hat er sich immer wieder gerne Spiele angesehen und auch die Jugend mit seinem Pkw  zu Auswärtsspielen gefahren.  Politisch war Heiner Bettscheider auch immer, so war er in der damaligen saarländischen CVP, in Eppelborn unter dem Vorsatz des späteren  Bürgermeisters Karl Eckert, ging dann in die CDU nach der Fusion beider christlichen Parteien. Er engagierte sich immer in der Organisationsleitung, in dieser Zeit war das Aufstellen von Plakatwänden noch mit viel Kraftaufwendung und Logistik verbunden.
Der Ortsvorsteher gratulierte dem Zeit seines Lebens immer aktiven Mitbürger Heinrich Bettscheider sehr herzlich zum 90. Geburtstag, auch überbrachte er die Glückwünsche der Bürgermeisterin, des Landrates und des Ministerpräsidenten. Er möge noch viele Jahre in Gesundheit und mit seiner Familie und Freunden Spaß am Leben habe