Donnerstag, 30. April 2020

Aus "KIRMES-REVUE" meldet: "Berthold Schmitt - OV und Veranstalter der größten Dorfkirmes des Saarlandes



Im letzten Jahr feierte der „Kirmesvater“ noch sein 25-jähriges Jubiläum auf der Eppelborner Pfingstkirmes. Mit Herzblut und Leidenschaft betreut er seit mittlerweile 26 Jahren „seine“ Schausteller auf größten Dorfkirmes des Saarlandes, sucht jedes Jahr nach einer tollen Attraktion für seine Kirmes. Und der Wechsel-Platz ist heiß begehrt: So waren Andre Massels „XXL Polyp“, Göbels Riesenrad, Klünders Wasser-Achterbahn, Spangenbergers Schaukel „Chaos“, Renz „Holywood Dreams“, Dietz‘ „Rio“ und viele mehr schon auf seiner Kerb. Mit großem Bedauern muss er nun das Ausfallen der Pfingstkirmes bekannt geben.
Eine Woche zuvor sendete er uns ein Statement zur aktuellen Lage um die Veranstaltungen in Deutschland: „Den Millionen Besuchern auf den Kirmessen und Volksfesten geht viel Freude und Kommunikation verloren. Die Schaustellerfamilien und ihre Mitarbeiter und Familien verlieren ihren Unterhalt. Auch wurde viel in die teuren Fahrgeschäfte und sonstigen Geschäfte investiert, die Einnahmen zur Finanzierung derselben fehlen derzeit gänzlich. Alle hoffen, dass die Ausgangssperre unter Einhaltung der Hygienevorschriften in Kürze gelockert werden kann. Die Schausteller stehen zu den Maßnahmen zum Schutz vor dem heimtückischen Virus, jedoch müssen die wirtschaftlichen Probleme und Folgen auch bedacht werden. Die großen Volksfeste, Kirmessen, Schützenfeste stellen einen wesentlichen Teil unserer Feier-Kultur dar, dazu kommen die Weihnachtsmärkte im Dezember. Aber auch die Kirmessen und Feste in den kleineren Städten und Gemeinden sind für die Menschen in ländlichen Räumen gute Möglichkeiten, zusammenzukommen und zu kommunizieren. Für die Kinder und Jugend sind dies immer wieder Möglichkeiten abseits der großen Parks in ihren ländlichen Lebensräumen zu feiern, Freude zu haben und sich zu treffen.“ Die derzeitige Pandemie habe die Veranstalter und die Schausteller tief getroffen. (…)



Ortsvorsteher Berthold Schmitt organisiert seit 26 Jahren die größte Dorfkirmes im Saarland, in diesem Jahr hat er zur Pfingstkirmes, die vom 30. Mai bis 2. Juni abgehalten werden sollte, 55 Verträge abgeschlossen, um wieder ein schönes Fest für die zahlreichen Besuchern anzubieten. Viel Gesundheit in dieser schwierigen Zeit wünscht er allen Schaustellern zusammen mit dem neuen Bürgermeister Dr. Andreas Feld.



Sonntag, 19. April 2020

Ortsrat stimmte Haushaltsansätzen 2020 zu - große Investitionen in der Ortsmitte - Sitzung in der Corona-Krise



Der Ortsrat Eppelborn tagte im Zeichen der Corona-Krise im Großen Sitzungssaal des Rathauses mit jeweils zwei Meter Abstand. Bei zehn anwesenden Ortsratsmitgliedern war dies in dem großen Saal nicht schwierig. Als Schriftführerin fungierte Steffi Ney, da die Verwaltung ebenfalls wegen der Krise gebeten hat, dass ein Mitglied aus dem Ortsrat die Schriftführung übernimmt.



Ortsvorsteher Berthold Schmitt berichtete über die einzelnen Punkte im Finanz- und Ergebnishaushalt betreffend den Gemeindebezirk Eppelborn. Hierzu hatte der Ortsrat eine Stellungnahme abzugeben. Für den Bereich „Ortskernsanierung“ sind in dem Haushaltsplan 500.000 Euro eingestellt. Darunter fällt die Finanzierung des Abrisses der „Alten Tankstelle Europaplatz 15“, dazu muss ein Gutachten über die Kontaminierung des Bodens unter der ehemaligen KfZ-Werkstatt erstellt werden sowie der Bodenaustausch vorgenommen werden. Auch müssen die Gebäude um die Tankstelle herum untersucht werden auf vorhandene Mängel bevor der Abriss erfolgen kann. Diese Maßnahmen werden im Rahmen des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentrum“ im Rahmen der Städtebauförderung zu zwei Drittel bezuschusst. Auch stehen weitere 100.000 Euro Mittel für den Ankauf von bebauten Grundstücken bereit. Das Haus Rathausstraße 6 wird in diesem Jahr abgerissen, es gehört seit einigen Jahren der Gemeinde und behindert die Verkehrssituation westlich des Hotels „Eppelborner Hof“, auch kann dort eine Gefahrenstelle für die Fußgänger beseitigt werden.       



Die Neugestaltung des Marktplatzes muss noch ein Jahr warten, aber die Planungskosten sind im Haushalt des Jahres 2020 bereits mit 10.000 Euro eingestellt. Baukosten stehen mit 20.000 Euro bereits im Haushaltsplan. Im Finanzhaushalt sind insgesamt 720.000 Euro an Investitionen enthalten. 
Über andere Ansätze wird in der nächsten Ausgabe des Nachrichtenblattes berichtet.

Mittwoch, 8. April 2020

Kleppern von Gründonnerstag bis Karsamstag in Eppelborn



Das Jahr 2020 ist durch die Corona-Pandemie ein Ausnahmejahr auch in der Karwoche und an den Osterfeiertagen. Dies ist auch in Eppelborn der Fall. Die Parreiengemeinschaft Eppelborn-Dirmingen beteiligt sich nach Empfehlung des Bistums in Trier, anstatt in Gruppen in den Straßen zu kleppern, dies von den Balkonen, Fenstern oder vor den Häusern aus zu machen. So werden also Kinder und Jugendliche von ihren Häusern oder Straßen aus einzeln kleppern. Dieser alte Brauch geht auf die Aussage zurück, dass die Glocken von Gründonnerstag bis Ostersonntagmorgen in Rom seien und statt dessen die Klepperbuwe und –mäde mit ihren Kleppern die Glocken zu Hause ersetzen. Ortsvorsteher Berthold Schmitt unterstützt die Aktion gerne und bittet um zahlreiche Teilnahme der Eppelborner Kinder und Jugend.   


Die Kirchengemeinde St. Sebastian und St. Wendel würden sich sehr freuen, wenn eine größere Anzahl von Kindern und Jugendlichen sich an der Aktion beteiligen würden. Dies betrifft Kinder und Jugendliche in allen Orten der Pfarreiengemeinschaft. Es sollte zu den üblichen Zeiten um 8.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr am Freitag und Samstag von zu Hause gekleppert werden. Sollten Kleppern fehlen, im Pfarrhaus stehen noch welche zur Verfügung, bitte dann noch anrufen (Tel. 7124). Gemeindereferentin Anja Bauerfeld begleitet die Aktion von der Pfarrgemeinde aus.  Auch in vielen Häusern sind noch Kleppern vorhanden von früheren Zeiten. Das Kleppern sollte ca. 5 Minuten dauern.      


   
Das Foto ist der Webseite des Bistums Trier entnommen, vielen Dank für die Genehmigung der Verwendung.

Mittwoch, 25. März 2020

Conora - Bekämpfung mit Musik, Glocken und Gebet - auch in Eppelborn



Am vergangenen Sonntag haben Musiker aus allen Teilen der Republik, aber auch im Saarland bei offenem Fenster die bekannte und auch sehr schöne Melodie „Freude schöner Götterfunke“ gespielt, u. a. auch der Eppelborner Organist und Chorleiter Uwe Alter von seinem Haus in Hierscheid – mit seiner Heim-Orgel.



Uwe Alter an seiner Heim-Orgel in Hierscheid. Er beteiligte sich wie viele Musiker im Saarland in der Aktion „Dann beten wir gemeinsam um Bekämpfung des Corona-Virus“, so lautete die Botschaft, die von örtlichen Gruppen in Facebook verbreitet wurde. Viele Musiker haben an der Aktion teilgenommen.



Um 19.30 Uhr am Sonntag läuteten dann alle Glocken der Pfarrkirche St. Sebastian Eppelborn, aber auch in ganz Deutschland und in Italien, das ganz hart von den Folgen der Viruserkrankung getroffen ist.  Die Glocken riefen die Gläubigen zum Gebet auf gegen die Pandemie, die viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, aber auch in ganz Europa und in der Welt erreicht hat. 

Viele wurden schon infiziert, die Zahlen in den Medien erhöhen sich ständig, ein gewisser Teil der Infizierten sind auch bereits sehr krank geworden, das Virus breitet sich in der Lunge aus und verursacht dann trockenen Husten, oft Fieber und auch Beschwerden in Hals und Nase. Auch sind bereits Patienten dem Virus zum Opfer gefallen, die die Ausbruch der Lungenkrankheit nicht überlebt haben. All diesen Betroffenen galt das Gebet der an der Aktion Beteiligten.

Dank gilt aber auch an dieser Stelle allen Ärzten, Krankenpflegerinnen und –pflegern, allen die in der Versorgung in den Krankenhäusern, Notfalldiensten, dem DRK und der DLRG,  der Polizei und den Bundeswehreinheiten in der Bekämpfung dieses Virus eingesetzt sind. Auch den vielen Freiwilligen in den Hilfsdiensten, den Helfern, die auch in Eppelborn ältere Mitbewohner mit Lebensmitteln und auch Arzneien versorgen. Hier im Ort der Jungen Union und den Jungsozialisten. Und auch den privaten Helfern in Nachbarschaften und bei Freunden.

Als Ortsvorsteher möchte ich ganz besonders allen danken, die in dieser schwierigen Situation solidarisch mitwirken, dass wir diese große Herausforderung am Ende gut überstehen werden. Und ich darf alle Gläubigen in unserem Ort bitten, täglich für die Opfer der Pandemie und für alle Helferinnen und Helfer zu beten.

Berthold Schmitt,
Ortsvorsteher Eppelborn   

Mittwoch, 18. März 2020

Im Memoriam Manfred Groß



Mein Freund Manfred Groß ist am Montag dieser Woche unerwartet verstorben. Er ist 30 Jahre Mitglied im Ortsrat Eppelborn gewesen, von 1989 bis 2019. Er hat sich immer um die Belange unseres Ortes gekümmert, wobei ihm die vielen Probleme der Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz besonders am Herzen lagen. Nicht die ganz große Politik war sein Thema, sondern die großen und kleinen Probleme vor Ort.

Er war immer freundlich und offen zu allen Kolleginnen und Kollegen und darüber hinaus in unserer Dorfgemeinschaft. Jahrzehntelang war er im Rahmen seiner Tätigkeit für die Wasserversorgung Ostsaar GmbH auch kompetenter Ansprechpartner für die Kunden des großen Versorgers und war am Ende Leiter der Betriebsstelle der WVO in Eppelborn. Auch hier hatte er immer ein offenes Ohr für die Probleme der Kunden.



Unser Foto zeigt Manfred Groß mit seiner Frau Maria, Ortsvorsteher Berthold Schmitt (rechts) und MdL Alwin Theobald (links) im Eppelborner Schützenhaus im Jahre 2017.

Manfred Groß war 50 Jahre lang Mitglied der Christlich-Demokratischen-Union in Eppelborn und hat auch hier viel für Eppelborn geleistet. Aus seiner Meinung hat er nie einen Hehl gemacht, aber immer tolerant und im Umgang freundlich.



Für seine lange kommunalpolitische Tätigkeit im Ortsrat (30 Jahre)  hat ihm Bürgermeister Dr. Andreas Feld Anfang Januar 2020 ihm die Bartholomäus-Koßmann-Medaille in Gold verliehen. Hier zusammen mit Ministerpräsident Tobias Hans

Die Mitglieder im Ortsrat Eppelborn werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, gerne werden wir an ihn zurückdenken. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Berthold Schmitt,
Ortsvorsteher von Eppelborn   

Montag, 16. März 2020

Martha Altmeyer wurde 90 Jahre alt - Feier zu Hause in der Rathausstraße



Am 11. März 1930 wurde Martha Altmeyer in Eppelborn geboren, sie war von 1950 bis 1985 verheiratet und hat drei Söhne. Die Versorgung der Kinder und die Gartenarbeit waren ihre Aufgabe und ihr Hobby gleichzeitig, wie die rüstige 90-jährige berichtete. In späteren Jahren hat sie ihre Mutter versorgt.



Martha Altmeyer an ihrem 90. Geburtstag, den sie zu Hause in ihrem Haus in der Rathausstraße mit Sohn und Freunden und Nachbarn feierte. Natürlich erschien auch  Ortsvorsteher Berthold Schmitt und gratulierte mit Blumen für die gesamte Dorfgemeinschaft von Eppelborn. Er überbrachte auch die Grüße von Bürgermeister Dr. Andreas Feld, Landrat Sören Meng sowie von Ministerpräsident Tobias Hans.
Die Jubilarin engagierte sich auch im Singkreis des Pensionärvereins, spielt mit Frauen Rommée und Canasta, sie löst gerne Kreuzworträtsel und liest wöchentlich „Das Nachrichtenblatt“.   
Wünschen wir alle der 90-jährigen Jubilarin noch viele Jahre in Gesundheit und etwas Glück.

Donnerstag, 12. März 2020

Ausstellung über Pfingsten 2020 - im Zeichen der Hundertjahrfeier des Saarlandes



Seit fast 25 Jahren veranstaltet der Ortsrat Eppelborn zusammen mit dem Förderkreis Heimatkunde und Denkmalpflege e. V. und in den letzten Jahren auch mit der levoBank eine heimatgeschichtliche Ausstellung, im verg. Jahr waren alte Ansichtskarten der letzten 100 Jahre ausgestellt, viele davon waren in dem Buch von Ernst Morbe und Günther Maas bereits veröffentlicht.
In diesem Jahr feiert das Saarland sein 100-jähriges Bestehen, in den Versailler Verträgen nach Beendigung des 1. Weltkrieges wurde im Jahr 1920 auch das „Saargebiet“ als eigen-ständiges Land festgelegt, das unter einer „Völkerbundregierung“ verwaltet wurde. Dieser Regierung des Saargebietes gehörte jeweils nur ein Saarländer an, die restlichen vier Posten waren international besetzt. In die Völkerbundregierung wurde der Eppelborner Bartholomäus Koßmann berufen, er gehörte dieser dann bis zur Rückgliederung nach der 1. Saarabstimmung 1935 an.



Unser Foto zeigt eine Aufnahme des Motor-Sport-Clubs Eppelborn aus jener Zeit bei einer Veranstaltung in Dillingen/Saar. Die Ausstellung über Pfingsten 2020 wird viele Aufnahmen aus dieser Zeit zeigen!

Die Ausstellung im Jahre 2020 wird genau unter dem Motto stehen „Eppelborn unter der Völkerbundregierung 1920 – 1935“. Die Ausstellung wird in diesem Jahr im Rathaus Eppelborn gezeigt werden. 

Hierzu werden dann ergänzende Bilder, Dokumente und Materialien aus den Jahren von 1920 bis 1935 gezeigt.

Der Ortsvorsteher und der Förderkreis richten die Bitte an alle Leser des Nachrichtenblattes, wer noch Bilder, Dokumente oder Materialien aus dieser Zeit besitzt, von den Eltern oder Großeltern usw. uns doch diese zur Verfügung zu stellen. Sie werden auf Wunsch wieder zurückgegeben, Fotos nach Einscannen wieder zurückgesandt.  Kontakt: Günther Maas, Uchtelfanger Straße 2a, Eppelborn-Humes (Tel. 06881/-6833) oder Berthold Schmitt, Im Halben Mond 20, Eppelborn (Tel. 06881-6103 oder im Büro 06881-595 02 20).